Behandlungsspektrum

Geburtshilfe

Die Geburt Ihres Kindes kann in unserer Klinik – mit der Sicherheit einer gut ausgestatteten Klinik und Kinderklinik in Hintergrund - möglichst natürlich ablaufen, wobei wir mit unserem ganzheitlichen, familienorientierten Konzept eine angenehme Atmosphäre schaffen und die Wünsche der werdenden Eltern weitgehend berücksichtigen. Unsere Geburtenzahl liegt bei ca 1900 pro Jahr.

Unsere Betreuung "rund um die Geburt" erstreckt sich aber auch bereits auf die Schwangerschaft sowie auf die ersten Monate nach der Geburt mit einem umfangreichen Kursangebot, das wir Ihnen unter dem Button "Elternschule" vorstellen.


Kreißsaalführung

Jeden Montag (außer an Feiertagen und in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr) bieten wir Ihnen um 18:30 Uhr die Möglichkeit, uns und unsere Räumlichkeiten im Rahmen einer Kreißsaalführung mit Besichtigung der Wochenstation kennenzulernen. Dabei stellen wir der Teilnehmergruppe unser geburtshilfliches Konzept sowie die ganzheitliche Betreuung auf der Wochenstation vor (integrativeWochenpflege).


Vorgeburtliche Ultraschalldiagnostik

Im Rahmen dieser Spezialsprechstunde entsprechend Stufe II der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM II) finden auf Überweisung Ihres betreuenden Frauenarztes Wachstumskontrollen und Fehlbildungsdiagnostik statt. Zu diesem Zweck werden je nach Schwangerschaftsalter und medizinischer Notwendigkeit Nackentransparenzmessung, Chorionzottenbiopsie, Fruchtwasserpunktion (Amniozentese) und Blutentnahme aus der Nabelschnur als Untersuchungsmethoden eingesetzt. Ferner werden echokardiografische und dopplersonografische Untersuchungen bei Verdacht auf kindliche Herzfehlbildungen und Wachstumsrückstände durchgeführt. In einem solchen Fall werden in enger Kooperation mit dem Leiter der Kinderkadiologischen Abteilung unserer Kinderklinik, die Geburtsplanung und das diagnostisch-therapeutische Vorgehen nach der Geburt festgelegt, um eine optimale medizinische Versorgung der Neugeborenen, aber auch die Begleitung der betroffenen Eltern zu gewährleisten.

Anmeldung und Terminvergabe:

Montag- bis Freitag von 08:30 - 14:00 Uhr: Telefon: (0421) 879 - 2606


Beratung bei Risikoschwangerschaft und Geburtsplanung

Bei Mehrlingsschwangerschaften, Beckenendlage, Zustand nach Kaiserschnittentbindung, bei Überschreitung des errechneten Entbindungstermins, aber auch bei bestimmten mütterlichen Grunderkrankungen (wie z.B. Diabetes, Herzfehler, akuten oder chronischen Infektionskrankheiten) ist eine Vorstellung in der Entbindungsklinik zur Beratung und Geburtsplanung sinnvoll und im Rahmen der Mutterschaftsvorsorgerichtlinien gesetzlich vorgesehen. Sollte ein geplanter Kaiserschnitt vereinbart werden, erfolgt in der Regel auch im Rahmen dieser Beratung schon das Erstgespräch mit einem Narkosearzt. Bei zu erwartender Frühgeburt wird der Kontakt zur Kinderklinik hergestellt, damit die werdenden Eltern schon vor der Geburt erfahren, wie die kinderklinische Betreuung ihres Kindes – möglicherweise auf der Neugeborenenintensivstation - aussehen wird.

Anmeldung und Terminvergabe: Telefon: (0421) 879 - 1245


Hebammensprechstunde

Wenn Sie selbst den Wunsch nach einer ausführlichen Beratung zu Ihrer Schwangerschaft und zum Geburtsablauf haben und dabei nicht primär medizinische Fragestellungen im Vordergrund stehen, haben Sie die Möglichkeit, mit einer Hebamme in aller Ruhe Ihre Fragen und Vorstellungen zu besprechen.

Anmeldung und Terminvergabe: Telefon: (0421) 879 - 1777


Geburt und Kreißsaal - was erwartet Sie?

Zunächst einige Bemerkungen über uns und zur Organisation:

Unsere Hebammen arbeiten im Drei-Schicht-Dienst, pro Schicht sind immer mindestens zwei Hebammen im Einsatz; tagsüber sind es drei oder vier, um die unentbundenen Schwangeren von den Stationen sowie die umfangreiche Schwangerenambulanz zu betreuen. Von ärztlicher Seite haben im Bereitschafts- und Wochenenddienst stets mindestens zwei KollegInnen Anwesenheitsdienst; das bedeutet, dass auch die zuständigen OberärztInnen rund um die Uhr in der Klinik sind, um kurze Wege und bei Bedarf zügige Entscheidungen zu gewährleisten. KinderärztInnen und NarkoseärztInnen sind ebenfalls rund um die Uhr im Haus rufbereit.

Sie entscheiden nach der Entbindung je nach Erholung und Befinden selbst, wann Sie nach Hause gehen möchten. Sollten Sie nur wenige Stunden oder Tage bei uns sein, empfehlen wir Ihnen, frühzeitig Kontakt zu einer Hebamme in Ihrem Einzugsgebiet aufzunehmen, die die ambulante Nachsorge zu Hause übernehmen kann.

Wenn Sie wegen einer Erkrankung in der Schwangerschaft bei uns stationär aufgenommen werden, werden Sie zusätzlich zu der ärztlichen und pflegerischen Betreuung von einer in Familienberatung geschulten Hebamme begleitet. Sie haben das Angebot, an Atem- und Entspannungsübungen sowie an einer Maltherapie teilzunehmen.

Sie müssen sich bei uns zur Geburt nicht anmelden. Wir sind jeder Zeit für Sie da. Wenn die Wehen einsetzen oder Besonderheiten wie Blasensprung, Blutung, nachlassende Kindsbewegungen oder unklare Beschwerden auftreten, können Sie uns gerne anrufen oder Sie machen sich gleich auf den Weg. Bitte denken Sie an Ihren Mutterpaß und die Chipkarte Ihrer Krankenversicherung.


Mitbringliste für den Kreißsaal

  •  Mutterpaß, Chipkarte
  • 2 große T-Shirts
  • Hausschuhe
  • Bademantel
  • Traubenzucker
  • Lippenpflegestift
  • Massageöl
  • Entspannungsmusik
  • warme Socken
  • Wärmflasche
  • Waschzeug
  • Verpflegung und Kaffee für eine lange Nacht
  • bequeme Kleidung auch für die Begleitperson
  • Mut, Geduld und Zuversicht

Wir verstehen uns in erster Linie als Begleiter und Ratgeber, um Ihnen während des Geburtsverlaufs zu helfen, aus einem großen Angebot von Möglichkeiten individuell das für Sie Richtige herauszufinden. Zur Schmerztherapie kommen neben sanften Methoden wie Entspannungsbädern, Homöopathie und Akupunktur alle gängigen medizinischen Verfahren bis hin zur Periduralanästhesie zur Anwendung. Darüber hinaus können Erstgebärende mit unkompliziertem Schwangerschaftsverlauf eine geburtsbegleitende Akupunktur-Anwendung in Anspruch nehmen.

Wenn Sie sich über die Periduralanästhesie zur Schmerzlinderung unter der Geburt informieren möchten, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Anästhesiesprechstunde (Telefon: (0421) 879 - 1704) oder fragen Sie nach einem Aufklärungsbogen im Rahmen der Kreißsaalführung.

Sie sollen sich während der Geburt in jedem Fall möglichst frei bewegen können, deswegen reduzieren wir die mit "Verkabelung" verbundenen Überwachungsmaßnahmen auf ein Mindestmaß. Bei der Gebärposition können Sie unter mehreren Alternativen wählen (Kreißbett, Gebärhocker, im Stehen, im Vierfüßlerstand oder im Wasser). Dabei kann die Anwesenheit einer Ihnen vertrauten Person zu einer entspannten Entbindung beitragen.

Nach der Geburt Ihres Kindes können Sie oder Ihr Partner die Nabelschnur durchschneiden. Wenn Sie stillen möchten, wird das Kind sofort angelegt. Bevor Sie dann auf die Wochenstation verlegt werden, bleiben Sie mit Ihrem Kind und Ihrer Begleitung noch zwei Stunden zur Überwachung im Kreißsaalbereich. Wenn Sie ambulant entbinden, erfolgt die Entlassung in der Regel direkt aus dem Kreißsaal.

Geburtshilfe und kinderklinische Intensivmedizin sind bei uns unter einem Dach vereint. Bei Besonderheiten im Geburtsverlauf kann jederzeit ein Kinderarzt hinzugezogen werden. Sollte ein Kaiserschnitt erforderlich werden, so gehört bei uns der sogenannte "sanfte Kaiserschnitt" zum Standard (Methode nach Misgav-Ladach). Wenn der Kaiserschnitt in Periduralanästhesie durchgeführt werden kann, kann der Partner in aller Regel dabei sein.


Stillen und Wochenbett

Die Frauenklinik im Klinikum Links der Weser wurde 1998 von WHO/Unicef als die neunte Klinik in der gesamten Bundesrepublik als stillfreundliches Krankenhaus ausgezeichnet. Wenn Sie stillen möchten, werden Sie daher umfassend angeleitet und beraten, auch nach Kaiserschnitt oder wenn Ihr Kind in der Kinderklinik behandelt werden muß. Gestillte Kinder werden bei uns nicht zugefüttert. Wenn Sie entschlossen sind, nicht zu stillen, teilen Sie uns Ihre Entscheidung einfach bei Aufnahme mit, wir helfen dann beim primären Abstillen und stellen selbstverständlich Säuglingsnahrung bereit.

Auf der Wochenstation arbeiten wir nach dem Konzept der integrativen Wochenpflege. Sie und Ihr Kind bleiben rund um die Uhr zusammen und werden gemeinsam von einer Pflegekraft pro Schicht möglichst über mehrere Tage betreut. Wir wollen Ihre Kompetenz als Mutter stärken, damit Sie schon in der Klinik Ihr Kind gut selbst versorgen können. Ruhe für Mutter und Kind ist uns ein besonderes Anliegen. Deshalb sind Väter und Geschwisterkinder in den Zimmern der Mütter willkommen, alle anderen Besucher sollten im Aufenthaltsraum empfangen werden.

Zu den räumlichen Angeboten der Wochenstation gehört neben Zweibettzimmern mit seperater Naßzelle auch ein speziell zu diesem Zweck eingerichtetes Stillzimmer als Rückzugsmöglichkeit. Vormittags ist immer eine Kinderärztin/ein Kinderarzt auf Station anwesend, der die Vorsorgeuntersuchungen (U2, Nieren-Screening und Hörtest) durchführt. Außerdem können durch die Anwesenheit und damit gewährleistete Betreuung eines Kinderarztes auch solche Kinder auf der Wochenstation bei ihren Müttern bleiben, die z. B. wegen Untergewichtigkeit, instabilen Blutzuckerwerten oder Neugeborenengelbsucht sonst in die Kinderklinik verlegt werden müßten. Bei Bedarf steht Ihnen eine in Familienberatung geschulte Hebamme zur Seite.

Weitere Angebote der Wochenstation:

  • Frühstücksbüfett
  • Erweiterte Besuchszeit von 10:00 – 20:00 Uhr im Patientenzimmer; im Aufenthaltsraum auch außerhalb dieser Zeiten
  • Ausschließlich Zweibettzimmer mit Naßzelle und Wickeltisch
  • Kinderarztsprechstunde
  • Hebammensprechstunde
  • Stillberatung

 

 

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Kinderklinik

Als perinatologisches Zentrum und Zentrum für Frühgeborene mit Neugeborenenintensivstation betreuen wir einen hohen Anteil an Risikoschwangeren, die uns auch aus vielen umliegenden Kliniken zugewiesen werden. Es besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Kinderklinik im Hause, insbesondere mit der Frühgeborenenabteilung und der Abteilung für Kinderkardiologie. Bei erwarteter Frühgeburtlichkeit oder bereits vor der Geburt bekannten kindlichen Fehlbildungen erfolgt eine gemeinsame Betreuung durch beide Abteilungen bereits in der Schwangerschaft, um optimale Geburtsplanung und Weiterbetreuung der Kinder unmittelbar nach der Geburt zu gewährleisten.

Auch bei Besonderheiten eines zunächst unauffälligen Geburtsverlaufs kann jederzeit ein Pädiater zur Geburt hinzugezogen und eine eventuell erforderliche kinderärztliche Behandlung unmittelbar nach Entbindung eingeleitet werden. In den meisten Fällen können die Kinder anschließend trotzdem bei ihren Müttern auf der Wochenstation bleiben, zumal auch dort durch die Anwesenheit eines Kinderarztes jeden Vormittag die adäquate Betreuung von Problemkindern gewährleistet ist. Sollten die Kinder doch intensivmedizinische Betreuung auf der neonatologischen Station benötigen, können die Eltern ihr Kind jederzeit besuchen. Selbst kleine Frühgeborene im Brutkasten können berührt werden und genießen den Körperkontakt zu ihren Eltern. Auch die sogenannte "Känguruh-Methode" ist meistens möglich. Unterstützung beim Stillen durch geschultes Personal ist in der Kinderklinik ebenfalls selbstverständlich.


Gynäkologie

Das Angebot der Frauenheilkunde umfaßt bei ca. 2200 operativen Einzeleingriffen pro Jahr das gesamte Spektrum der operativen Gynäkologie mit einem Anteil von etwa 10 % ambulanter Operationen. Bei Krebserkrankungen wird neben der operativen Therapie auch die medikamentöse Nachbehandlung (Chemotherapie) stationär in der Frauenklinik oder tagesstationär in der interdisziplinären onkologischen Tageskliniuk durchgeführt.

Unser operatives Spektrum umfaßt mehrere Schwerpunkte, zu denen es auch Spezialsprechstunden gibt.

Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen, speziell Senkungs- und Inkontinenzoperationen, aber auch ausgedehnte operative Eingriffe bei Krebserkrankungen gehören zum Standardangebot unserer Klinik. Minimal-invasive Eingriffe, die auf dem Wege der Gebärmutterspiegelung oder Bauchspiegelung durchgeführt werden und oft auch ambulant erfolgen können, stellen einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Einen besonderen Stellenwert nehmen Operationen an der weiblichen Brust ein, und zwar sowohl die operative und rekonstruktive Therapie bei Krebserkrankungen der Mamma als auch die plastisch-rekonstruktive Chirurgie zur Brustvergrößerung und –verkleinerung. Darüber hinaus werden auch Bauchdeckenstraffungen durchgeführt.


Operationsplanung ambulant und stationär

Operationsplanung ambulant und stationär - Anmeldung und Terminvergabe:

In aller Regel berät Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt Sie bereits über den vorgesehenen Eingriff. Oft legen wir als Klinik nach Durchführung ergänzender Untersuchungen und ausführlicher Beratung mit Ihnen gemeinsam das endgültige operative Vorgehen fest. Viele kleinere Eingriffe wie Ausschabungen, Sterilisationen, Gebärmutter- und diagnostische Bauchspiegelungen sollen seit dem 1. Januar 2004 ambulant durchgeführt werden. Sie kommen dann am Operationstag nüchtern zur Aufnahme und können – einen komplikationslosen Ablauf vorausgesetzt – nachmittags wieder nach Hause. In solchen Fällen müssen wir Sie vor dem geplanten operativen Eingriff eingehend untersuchen, beraten, für den Eingriff aufklären, die erforderlichen Laboruntersuchungen veranlassen und Sie in der Anästhesiesprechstunde zum Prämedikationsgespräch vorstellen. Bitte planen Sie für diese Maßnahmen ca. zwei Stunden Zeit ein und bringen Sie sich gegebenenfalls ein Buch mit. Den endgültigen Operationstermin vereinbaren wir mit Ihnen gemeinsam abhängig von Dringlichkeit, Ihren privaten Terminen und unserer Operationskapazität.

Größere Eingriffe werden in aller Regel stationär geplant. Auch dabei möchten wir Sie wegen der besseren Planbarkeit und Auslastung unserer OP-Kapazität gerne vorab zu einer sogenannten vorstationären Vorstellung sehen, um das endgültige Vorgehen zu planen und dann einen Operationstermin festzulegen. Sie werden dann am Vortag der Operaton stationär aufgenommen und meistens auch dann dem Narkosearzt vorgestellt.

Anmeldung und Terminvergabe der Vorgespräche für ambulante Eingriffe sowie die vorstationäre Vorstellung erfolgen in der Gynäkologischen Ambulanz unter Telefon: (0421) 879 - 1243.

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Minimal-invasive Eingriffe

Minimal-invasive Eingriffe umfassen beispielweise die Entfernung von Polypen oder Myomen aus der Gebärmutter, Lösen von Verwachsungen, die Entfernung von gutartigen Eierstockszysten oder Sterilisationen auf dem Wege der Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie bzw. Pelviskopie). Das operative Spektrum umfasst die Entfernung der kompletten Gebärmutter (Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals) sowie die Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Erhaltung des Gebärmutterhalses.

Myomenukleation und organerhaltende Operationen an der Gebärmutter:

Die organerhaltenden Operationen an der Gebärmutter stellen einen besonderen Schwerpunkt der Frauenklinik dar. VBesonders bei nicht erfülltem Kinderwunsch bietet die operative Ausschälung von Myomen durch minimal-invasive Verfahren, aber auch durch einen Bauchschnitt eine Möglichkeit, die Gebärmutter zu erhalten und eine spätere Schwangerschaft zu ermöglichen.

Eine innovative nicht invasive Methode ist die Embolisation der Myome durch ein spezielles radiologisches Verfahren, bei dem die Blutversorgung der Myome durch gezielte Blockierung der versorgenden Gefäße unterbrochen wird, so dass die Myome schrumpfen und sich zurückbilden können. Diese Behandlung kann in der Radiologischen Klinik unseres Krankenhauses durchgeführt werden. Wenn Sie spezielle Fragen zu dieser Methode haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin für eine ausführliche Beratung.

http://www.myomembolisation.de

Anmeldung: Telefon: (0421) 879 - 1240


Senkungs- und Inkontinenzoperationen

www.dieblase.de

Bei Senkungszuständen von Gebärmutter und Scheide sowie bei unwillkürlichem Urinabgang (Inkontinenz) sollte unbedingt vor Planung einer Operation eine Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde erfolgen. In der Regel wird eine sogenannte urodynamische Messung durchgeführt, um dann in Verbindung mit den klinischen und ultrasonografischen Untersuchungsbefunden ein individuelles Operationskonzept zu planen. Dabei kommen je nach Situation Operationsverfahren von der Scheide aus, über einen Bauchschnitt oder auch beide in Kombination zur Anwendungs- und Inkontinenzoperationen

Unsere Frauenklinik ist eine anerkannte Beratungsstelle und in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie dem Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin in unserem Hause und dem Centrum für Operative Urologie Bremen (COUB) anerkanntes Kontinenzzentrum der Kontinenzgesellschaft e.V.: http://www.gih.de

Anmeldung Telefonnummer: (0421) 879 - 1243

Sie können uns auch per E-Mail erreichen: 
Kontinenzzentrumnicht spammen(at)Klinikum-Bremen-LdW.de


Genitalkarzinome

http://www.tumorzentren.de

Bösartige Tumoren der Gebärmutter oder der Eierstöcke erfordern oft sehr ausgedehnte, sogenannte radikale Operationen. Alle onkologischen Operationsverfahren werden in unserem Hause durchgeführt, falls erforderlich in Kooperation mit der chirurgischen Klinik oder mit Kollegen aus der Urologie. Nach großen Eingriffen ist eine vorübergehende postoperative intensivmedizinische Überwachung üblich. Im Rahmen einer radiologisch-onkologischen Konferenz wird auch eine eventuell erforderliche Nachbehandlung individuell festgelegt. Medikamentöse Nachbehandlung (Chemotherapie) wird entweder stationär in der Frauenklinik oder tagesstationär in der interdisziplinären onkologischen Tagesklinik durchgeführt. Eine evetuell erforderliche Bestrahlungstherapie erfolgt ambulant in der Praxisgemeinschaft, die auf dem Gelände des Klinikum Bremen-Mitte angesiedelt ist.


Mammakarzinome

Bei gutartigen und bösartigen Tumoren der Brust streben wir eine rasche Diagnosesicherung und zeitnahe operative Versorgung an. Oft wird im Rahmen eines Mehrstufenkonzeptes bei der Erstvorstellung in örtlicher Betäubung und unter sonografischer Kontrolle eine Feinnadelpunktion oder eine Stanzbiopsie des Knotens durchgeführt, um nach feingeweblicher Untersuchung auf Gut- oder Bösartigkeit die Patientinnen über die vorgesehehenen Therapiemodalitäten eingehend zu informieren und die Operation dann entsprechend zu planen. Bei nicht tastbaren Befunden erfolgt präoperativ entweder eine ultraschallgesteuerte Markierung oder eine stereotaktische Drahtmarkierung durch die Radiologen unseres Hauses.

In den meisten Fällen kann auch bei bösartigen Befunden brusterhaltend und kosmetisch ansprechend operiert werden. Sollte eine Brustamputation unumgänglich sein, können wir Ihnen rekonstruktive Wiederaufbauverfahren mit körpereigenem Material (z. B. Latissimus dorsi-Plastik) oder mit Hilfe von Expander- bzw. Silikonprothesen anbieten. Die Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle ist integrierter Bestandteil der operativen Therapien beim Brustkrebs. In geeigneten Fällen führen wir nach entsprechender Vorbereitung die operative Entfernung des Wächterlymphknotens durch. Sollte dieser Lymphknoten unauffällig sein, kann auf die belastende Ausräumung der Achselhöhle verzichtet werden. Vor, während und nach dem Aufenthalt werden die erkrankten Frauen von Breast nurses begleitet.


Plastische und rekonstruktive Mammachirurgie

In unserer Klinik führen wir plastische Operationen wie Brustvergrößerungen und –verkleinerungen und auch Bauchdeckenstraffungen durch. Hierzu gibt es eine Spezialsprechstunde, in der wir Sie ausführlich über Möglichkeiten und gängige Operationsmethoden informieren. Hier können Sie sich auch über mögliche Wiederaufbauverfahren nach Brustamputation beraten lassen. Es kommen Techniken mit körpereigenem Material (Muskelverschiebeplastiken, z. B. die Latissimus dorsi-Plastik) oder ein mehrstufiger Wiederaufbau mit Prothesen in Frage.

Anmeldung Telefon: (0421) 879 - 1243

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