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Unsere Bewertungen zur Wirkstoffen und Stoffgruppen im Auftrag des AOK-Bundesverbandes finden Sie hier...

Aktuelle Publikationen

 

Todesfalle Metamizol?

Seit Ende 2009 wurden der Pharmakologie in Bremen fünf Fälle lebensbedrohlicher Agranulozytosen und anaphylaktoider Reaktionen gemeldet, zwei mit tödlichem Ausgang. Schott-Seidenschwanz, Wille, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2011; 64(04): 20.

Neue Lipidsenker ohne Nutzenbeleg

Zwei neue Lipidmodulatoren, der Gallensäurebinder Colesevelam (Cholestagel®) und die Fixkombination aus Nicotinsäure mit Laropiprant (Tredaptive®), sind seit 2008 zugelassen. Morbiditäts- oder Mortalitäts-Reduktion untersuchende Langzeitstudien fehlen. Püntmann, Wille. Bremer Ärztejournal 2011; 64(02): 15.

Gerinnungsselbstkontrolle

Sind Patienten für Gerinnungsselbstkontrollen bereit und geeignet, bieten diese eine Alternative zur Betreuung in Spezialambulanzen und möglicherweise Vorteile gegenüber üblicher Betreuung. Wille. Bremer Ärztejournal 2011; 64(03): 15.

Arzneimittelentwicklung für Kinder - ein schwieriger Weg

Trotz gesetzgeberischer Bemühungen stellt die Arzneimittelsicherheit bei Kindern ein fortbestehendes Problem dar. Nach wie vor sind viele Arzneimittel, die Kindern verordnet werden, nicht für die entsprechende Alterklasse zugelassen und führen so zum Off-Label-Use. Mühlbauer, Belau. Bremer Ärztejournal 2010-2011; 63(12)/64(01): 11.

Rechnergestützte Verordnungssysteme nicht genügend geprüft?

Derzeit werden große Hoffnungen in rechnergestützte Verordnungssysteme zur
Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit gesetzt. Doch die Studienergebnisse sind bei Betrachtung patientenrelevanter Kriterien ernüchternd. In Einzelfällen können sie mehr schaden als nutzen.
Wille. Bremer Ärztejournal 2010-2011; 63(12)/64(01): 8-10.

PPI-Verordnungen mit neuem Rekordhoch

Die Zahl der Verordnungen von Protonenpumpeninhibitoren hat sich in den letzten zehn Jahren versechsfacht. Ein Anstieg dieser Größenordnung kann nicht durch Zunahme gesicherter Indikationen erklärt werden.
Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(11): 15.

Perioperatives Bridging – Die Qual der Wahl

Patienten unter oraler Antikoagulation oder Thrombozytenaggregationshemmung können bei chirurgischen oder interventionellen Eingriffen ein vorübergehendes Umstellen oder Absetzen der Mittel benötigen. Schott-Seitenschwanz, Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(10): 14.

Einsatz von Benzodiazepinen bei Substitution problematisch

Die Anwendung von Benzodiazepinen bei Substituierten ist kontraindiziert. Sie kann letale Wechselwirkungen entfalten. Nur in seltenen Einzelfällen kann die Verordnung erwogen werden, wenn das Behandlungsziel nachvollziehbar und nicht auf andere Weise erreicht werden kann.
Boomgaarden-Brandes, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2010; 63(09): 14-15.

Neue Diabetesstudien

Neue Studien zum Typ-2-Diabetes finden keinen Zusatznutzen einer intensivierten Therapie des Blutdrucks oder Diabetes-typischer Dyslipidämien. Auch Daten zur medikamentösen Diabetesprävention sind negativ.
Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(07/08): 17.

Prasugrel bei akutem Koronarsyndrom

Mit Prasugrel ist ein Clopidogrel-Analogon neu auf dem Markt. Die schnellere und konsistentere Wirkung soll bei akutem Koronarsyndrom von Vorteil sein. Die Datenlage hierfür ist jedoch unklar. Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(04): 16.

Mit Dronedaron ist ein Amiodaron-Analogon ohne Jod-Anteil zur Therapie bei Vorhofflimmern neu zugelassen. Es führt seltener zu Schilddrüsen- und neurologischen Störwirkungen, ist aber deutlich schwächer wirksam. Eine sichere Indikation ist nicht erkennbar. Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(03): 19.

25 Jahre Bremer Pharmakologie

In diesen Tagen jährt sich die Gründung des Instituts für Klinische Pharmakologie im Klinikum Bremen-Mitte. Zu den Schwerpunkten der Einrichtung zählen die Arzneimitteltherapiequalität, die Beratung für Ärzte und die klinische Forschung.
Mühlbauer, Wille. Bremer Ärztejournal 2010; 63(02): 19.

NeSSy – eine unabhängige Studie „Made in Bremen“

Welche Medikamente eignen sich bei welchen Patienten mit Schizophrenie am besten? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer deutschlandweiten klinischen Studie von Ärzten, Bremer Kliniken und der Universität Bremen.
Heinze, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2009/2010; 62(12)/63(02: 16.

Beurteilung der Wirksamkeit von CPOE-Verfahren zur Erhöhung der Arzneimitteltherapiesicherheit

Das Ziel des Berichtes war die Untersuchung der Frage, ob CPOE-Verfahren in der Lage sind, die Arzneimitteltherapiesicherheit zu erhöhen. (Pressemeldung)
Wille, Püntmann, Burmester, Handschuh, Bobis Seidenschwanz 2009

Metamizol

In den letzten Jahren ist wieder einmal eine deutliche Zunahme der Verordnungen von Metamizol zu beobachten. Die bekannten, potenziell lebensbedrohlichen Nebenwirkungen können bei unsachgemäßem Einsatz zu Schadensersatzansprüchen führen.
Mühlbauer, Wille. Bremer Ärztejournal 2009; 62(11): 16.

Antithrombotische Triple-Therapie Blutungsrisiken beachten

Bei gleichzeitiger Indikation für orale Antikoagulanzien und zwei Thrombozytenaggregationshemmer kann eine antithrombotische Triple-Therapie notwendig sein. Maßnahmen zur Reduktion des Blutungsrisikos sind dann zu beachten.
Wille. Bremer Ärztejournal 2009; 62(9): 14.

Hormontherapie Hypothesen aber keine neuen Erkenntnisse

Die Hormontherapie in der Postmenopause wird wieder vermehrt propagiert. An der negativen Risiko-Nutzen-Bewertung hat sich jedoch nichts verändert. Sie ist nur kurzfristig bei refraktären klimakterischen Beschwerden vertretbar.
Wille, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2009; 62(6): 19.

Entwöhnungstherapie Drogen- und Alkoholanalytik – gewusst wie!

In der Substitutionstherapie drogenkranker Patienten muss regelmäßig untersucht werden, ob eine missbräuchliche Einnahme verschreibungspflichtiger Arzneimittel oder nicht verkehrsfähiger Wirkstoffe vorliegt. In der Entwöhnung alkoholkranker Patienten muss die konsequente Abstinenz sichergestellt werden.
Boomgarden-Brandes, Tobias, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2009; 62(5): 15.

Vancomycin, Linezolid Therapie nosokomialer MRSA-Infektionen

Bei schweren nosokomialen MRSA-Infektionen stehen seit einigen Jahren neue Substanzen zur Verfügung. Mittel der Wahl für die Initialtherapie bleibt aber Vancomycin. Wille. Bremer Ärztejournal 2009; 62(4): 16.

Clopidogrel: Wie lange sollte der Einsatz dauern?

Clopidogrel ist beim AKS ohne STEMI über drei Monate, beim STEMI über bis zu vier Wochen indiziert. Wird beim AKS oder STEMI ein unbeschichteter Stent implantiert, reicht wie bei elektiven Indikationen eine Gabe über vier Wochen. Bei beschichteten sollte Clopidogrel ein Jahr gegeben werden.
Wille. Bremer Ärztejournal 2009; 62(2): 23.

ACCOMPLISH-Studie Antihypertensive Kombinationstherapien im Vergleich

In der ACCOMPLISH-Studie verhindert die Kombination Benazepril+Amlodipin bei der inizialen Hochdrucktherapie kardiovaskuläre Ereignisse deutlicher als Benazepril+HCT. Vergleiche mit etablierten Monotherapie-Strategien fehlen aber bisher. Mittel der Wahl für Inizialtherapie bleibt Chlorthalidon.
Püntmann I, Wille H. Bremer Ärztejournal 2009; 62(3): 17

Eine Verordnungsanalyse für Deutschland Off-label-Gebrauch von Arzneimitteln im Kindes- und Jugendalter

Für Kinder und Jugendliche verordnete Arzneimittel sind nur teilweise für diese Altersgruppen zugelassen. Die vorliegende Studie beschreibt das Ausmaß der Off-label-Verordnungen im ambulanten Sektor und deckt Qualitätsmängel der Arzneimittelinformation auf.
Mühlbauer, Janhsen, Pichler, Schoettler. Dtsch Arztebl Int 2009; 106(3): 25-31.

Unsicherheit bei Diagnostik, Therapie und Prognose Asthma bei den Kleinsten

Behandlungskonzepte von älteren Kindern sind nicht auf die Zwei- bis Fünfjährigen übertragbar. Ein Dilemma bei der Therapieentscheidung.
Gerken, Wille. Bremer Ärztejournal 2008; 61(11): 17.

Alarmierende Nebenwirkungen Biologika bei Psoriasis

Für Erwachsene mit mäßiger bis schwerer Plaque-Psoriasis stehen mittlerweile vier Biologika zur Verfügung. Angesichts sich häufender schwerwiegender Nebenwirkungen sollten sie der besonders schweren und therapieresistenten Psoriasis vorbehalten bleiben.
Püntmann. Bremer Ärztejournal 2008; 61(9): 12.

Häufigste Indikationen für Hausbesuche Arzttasche – welche Medikamente sind notwendig?

Derweil der Inhalt des Notarztkoffersfest in DIN 13232 geregelt ist, existieren keine verbindlichen Vorgaben bezüglich Hausbesuchsutensilien des Hausarztes. Die hier vorgestellte Auswahl an Medikamenten orientiert sich an den häufigsten Indikationen für Hausbesuche.
Burmester, Wille. Bremer Ärztejournal 2008; 61(7/8): 15.

Bisher ohne erkennbaren therapeutischen Stellenwert. Zwei Antidiabetika mit neuartigem Wirkprinzip

2007 wurden mit Exenatide und Sitagliptin zwei neue Antidiabetika eingeführt, die das HbA1c über das Inkretin-System senken. Langzeitstudien mit klinischen Endpunkten fehlen. Relevante Nebenwirkungen waren schon bei der Markteinführung bekannt.
Püntmann, Wille. Bremer Ärztejournal 2008; 61(6): 17.

Scharfe Sicht im Alter Therapie der neovaskulären Makuladegeneration

Die Hauptursache für die Erblindung alter Menschen in den industrialisierten Ländern ist die Makuladegeneration, folgerichtig als altersabhängige Makuladegeneration (AMD) bezeichnet. In Deutschland sollen zwischen einer und zwei Millionen an dieser Erkrankung leiden.
Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2008; 61 (05): 16.

Wie gesichert sind unsere Behandlungsansätze Arzneimittel im Alter

Bei älteren Patienten weist die Nutzen-/Schaden-Abwägung für Arzneimitteltherapien einige Besonderheiten auf. Dies betrifft vor allem die Einschätzung des Gefährdungspotenzials, während für den Nutzen oft zumindest relative Effekte aus publizierten Daten ableitbar sind.
Burmester, Wille. Bremer Ärztejournal 2008; 61(05): 5-6.

Wenig Hilfe durch Surrogatparameter: Studien zu Lipidsenkern und Therapiestategien bei Diabetes

Aktuelle Studien zu Lipidsenkern und Therapiestrategien beim Diabetes zeigen, dass günstige Effekte auf Surrogatparameter wie Cholesterin- oder HbA1c-Werte nicht immer mit einem Patientennutzen einhergehen.
Jackisch-Riemann, Wille. Bremer Ärztejournal 2008; 61(04): 14.

This case serves to illustrate the utility of STR profiles for complex deficiency kinship analysis.
Milde-Kellers, Krawczak, Augustin, Boomgaarden-Brandes, Simeoni, Kaatsch, Mühlbauer, Schuchardt. J Forensic Sci. 2008 Mar;53(2):377-9.

Risiken im Vorfeld von Schäden sind oft Folge „trivialer“ Fehler. Bei der Arzneitherapie betreffen sie vor allem die Verordnung, Zubereitung und Gabe der Mittel. Effektives Risikomanagement kann diese Risiken vermindern.
Wille, Hart, Becker-Schwarze. Bremer Ärztejournal 2008. 61(02): 25.

Bei fokaler Epilepsie kann Lamotrigin jetzt als ein Mittel der ersten Wahl gelten. Für generalisierte Anfälle bleibt Valproat erste Option.
Gerken, Wille. Bremer Ärztejournal 2007; 60(07): 16.

Data of statutory health insurances are a valuable source for pharmacoepidemiology and health services research in Germany. Incidence rates of serious cardiovascular events did not reveal any noticeable differences between the original and the generic group after confounder adjustment.
Ahrens W, Hagemeier C, Mühlbauer B, Pigeot I, Püntmann I, Reineke A, Steinbach M, Timm J. Pharmacoepidemiology and Drug Safety 2007; 16(12): 1298-1307.

Mit Vareniclin ist seit März 2006 ein weiteres Raucherentwöhnungsmittel mit neuem Wirkprinzip auf dem Markt. Es verbessert die Abstinenzraten gegenüber Placebo oder Bupropion. Da Vergleiche mit Nikotinersatzstoffen fehlen, kann der Stellenwert nicht beurteilt werden.
Püntmann I, Wille H. Bremer Ärztejournal 2007; 60(04): 17.

Osteonecrosis of the jaws in two patients treated with Zoledronic Acid (ZA)

48. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT), Mainz, 2007.
Jackisch-Riemann A, Püntmann I, Bobis Seidenschwanz I, Wille H, Mühlbauer B. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2007; 375(S1).

Panic attacks, depression and suicidal ideation for 5 months after only one dose of prophylactic mefloquine

48. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT), Mainz, 2007.
Püntmann I, Bobis Seidenschwanz I, Wille H, Mühlbauer B. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2007; 372(S1).

Evidenzbasierte Patienteninformationen verfolgen das Ziel, Ergebnisse aus wissenschaftlichen Studien zu Diagnose-, Präventions- und Behandlungsoptionen den Patienten in einer objektiven und verständlichen Art zu präsentieren.
Püntmann I. Bremer Ärztejournal 2007; 60(03): 15-16.

Das Anticholinergikum Tiotropium gilt nach Leitlinienempfehlungen neben langwirkenden Beta-2-Mimetika als Mittel der ersten Wahl zur Dauertherapie der mittelgradigen chronisch obstruktiven Lungenerkrankung. Die Datenlage erscheint verbesserungsbedürftig.
Püntmann I, Wille H. Bremer Ärztejournal 2006; 59(12): 13.

Fenofibrat verhindert beim Diabetes keine koronaren Ereignisse und erhöht möglicherweise die Sterblichkeit. Unter Rosiglitazon wird bei Gefährdeten seltener die Diagnose eines Diabetes gestellt. Wegen unklaren Nutzens und bekannter Sicherheitsbedenken ist von der Anwendung abzuraten.
Bobis-Seidenschwanz, Gerken, Wille: Bremer Ärztejournal 2006; 59(11)

Von den Vitaminen A, C und E sowie Betakarotin wird vielfach behauptet, dass sie vor kardiovaskulären Erkrankungen, Karzinomen und Infektionen schützten. Belege aus adäquaten Studien liegen hierfür nicht vor. Unter Vitamin A und Betakarotin kann das Risiko für Lungenkrebs sogar zunehmen.
Wille, Püntmann. Bremer Ärztejournal 2006; 59(06): 14

Die Therapie des Diabetes mellitus zielt auf die Vermeidung vaskulärer Komplikationen. Im Oktober erschien die „PROactive"-Studie, in der die Wirkung von Pioglitazon auf makrovaskuläre Ereignisse untersucht wurde. Sie liefert trotz möglicher Hinweise auf einen therapeutischen Nutzen keine Daten, die Pioglitazon als zusätzlichen Standard in der Therapie des Diabetes mellitus rechtfertigten.
Jackisch-Riemann A, Püntmann I, Mühlbauer B. Bremer Ärztejournal 2005; 58(12): 14.

Internationale Internetquellen sind deutschen Anbietern in Menge und Qualität noch überlegen. Das „deutschsprachige Internet" holt aber auf. Wir stellen in diesem Artikel frei zugängliche, hauptsächlich deutschsprachige Internetadressen vor.
Püntmann I, Burmester G. Bremer Ärztejournal 2005; 58(10): 13.

Nach dem Gesetz muss die für die Arzneimittelsicherheit zuständige Bundesbehörde (BfArM) mit nationalen Pharmakovigilanzzentren (PV-Zentren) zusammenarbeiten, die durch ein staatliches Förderprogramm eingerichtet werden sollen.
Püntmann I, Breier-Wolski C, Mühlbauer B. Bremer Ärztejournal 2005; 58(06): 14.

Nehmen Patienten zur kardiovaskulären Prophylaxe dauerhaft Acetylsalicylsäure (ASS) ein, gilt eine stattgehabte obere gastrointestinale Ulkus-Blutung als Hauptrisikofaktor für erneute Blutungen. Das für diese Situation empfohlene Reservemedikament Clopidogrel hat sich jetzt der Kombination ASS plus Esomeprazol als unterlegen erwiesen.
Püntmann I, Langheit D, Mühlbauer B. Bremer Ärztejournal 2005; 58(05): 22.

Evidenzbasierte Medizin in der Praxis. Evidenzbasierte Arzneimittelberatung (AMB) - Ein Brückenschlag zwischen Theorie und Praxis?

Vorstellung der Arzneimittelberatung in Bremen anhand Daten der Arzneimitteldatenbank. 6. Jahrestagung des Deutschen Netzwerkes Evidenzbasierte Medizin (DNEbM), Berlin, 2005.
Burmester G, Püntmann I, Boomgaarden-Brandes K, Langheit D, Wille H, Mühlbauer B. Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen 2005; 100(3): 226 (13.12).

Trotz einer Vielzahl von Untersuchungen vermögen auch aktuellere Studien eine klinisch relevante Wirksamkeit von Misteln im Bereich der Onkologie nicht überzeugend nachzuweisen. Dennoch wurden 2003 im vertragsärztlichen Bereich ca. 6 Prozent der Ausgaben für onkologische Arzneimittel durch Mistelverordnungen verursacht.
Burmester G, Wille H, Püntmann I. Bremer Ärztejournal 2005; 58(3): 13

Systematic registration and documentation of drug consultations via a conceptual designed database

6. Jahreskongress des Verbund Klinische Pharmakologie Deutschland (V Kli Pha), Stuttgart, 2004.
Langheit D, Püntmann I, Mühlbauer B. International Journal of clinical pharmacology and therapeutics 2004; 42(11): 617.

Efficacy and Safety of Hepatitis B Prophylaxis in Neonates Born to HBsAg Positive Mothers

6. Jahreskongress des Verbund Klinische Pharmakologie Deutschland (V Kli Pha), Stuttgart, 2004.
Püntmann I, Wolther S, Arzideh F, Wessels J, Albrecht K, Struff WG, Timm J, Mühlbauer B. International Journal of clinical pharmacology and therapeutics 2004; 42(11): 623.

Safety and Efficacy of a Hepatitis B Immunoglobulin Preparation Combined with Hepatitis B Vaccination in Neonates

9th Biennial Congress of the European Society for Developmental Perinatal + Paediatric Pharmacology (ESDPPP), Marburg, 2004.
Püntmann I, Wolter S, Arzideh F, Wessels J, Albrecht K, Struff WG, Timm J, Mühlbauer B. Abstract-Band 9th Biennial Congress of the ESDPPP 2004;115 (P33).

Mit PROVE- IT (PRavastatin Or AtorVastatin Evaluation and Infection STudy) wurde kürzlich der erste Langzeitvergleich zweier Statine veröffentlicht. Leider sind die Ergebnisse wegen eines zweifelhaften Studienkonzeptes von geringer praktischer Relevanz.
Boomgaarden-Brandes, Püntmann, Wille. Bremer Ärztejournal 2004; 57(6): 17.

Misteltoe-Induced Autoimmune-Hepatitis

45. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT), Mainz, 2004.
Mühlbauer, Püntmann, Wille. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2004; 369(S1): R157 (628).

Acute severe psychosis following testosterone substitution in klinefelter syndrome

45. Frühjahrstagung der Deutschen Gesellschaft für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie (DGPT), Mainz, 2004.
Püntmann, Mühlbauer, Wille. Naunyn-Schmiedeberg's Archives of Pharmacology 2004; 369(S1): R157 (625)

Unerwünschte Arzneimittelwirkungen: Störwirkungen bedenken

Bei seltenen Erkrankungen sollte ursächlich immer an eine unerwünschte Arzneimittelwirkung gedacht werden. Die folgenden Kasuistiken wurden auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pharmakologie und Toxikologie prsentiert.
Boomgaarden-Brandes, Langheit, Püntmann. Bremer Ärztejournal 2004; 57(04): 17.

Arzneimittelausgabenbegrenzungsgesetz "... oder inhaltsgleiche Präparate ..." - Konsequenzen der Entlassungsmedikation

Häufig steht der niedergelassene Kollege vor dem Problem: Der Medikationsempfehlung aus der Klinik fehlen Hinweise auf preisgünstigere Alternativen. Der Konflikt ist vorprogrammiert - und unnötig! Püntmann, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2003; 56(10): 16.

COMET-Studie: Welchen Betablocker bei Herzinsuffizienz?

Metoprolol-Succinat, Carvedilol und Bisoprolol sind bei Herzinsuffizienz zugelassen. In der COMET-Studie senkt Carvedilol die Mortalität deutlicher als Metoprolol. Leider wurde Metoprolol als Tartrat eingesetzt und unterdosiert. Ein Vorteil für Carvedilol gegenüber etablierten Betablocker-Regimen bleibt daher unbewiesen.
Püntmann, Wille. Bremer Ärztejournal 2003; 56(3): 17.

Rituximab, ein neues Therapieprinzip beim Non Hodgkin-Lymphom

Rituximab (MabThera®) wurde Mitte 1998 als erster monoklonaler Antikörper in Deutschland zur Monotherapie des refraktären oder rezidivierten indolenten (niedrigmalignen) follikulären Non-Hodgkin-Lymphoms (NHL) im Stadium III-IV zugelassen. Seit März 2002 besteht eine Zulassung für die Behandlung des diffusen großzelligen NHL in Kombination mit der CHOP-Chemotherapie. Der Wirkmechanismus stellt ein innovatives und vielversprechendes therapeutisches Konzept dar. Ob die Therapie dauerhaft und auch bei anderen Typen von NHL zu einer klinisch relevanten Verbesserung der Prognose der Patienten im Vergleich zur Standardchemotherapie führt, muss noch bewiesen werden. Die Anwendung sollte zunächst nur in spezialisierten Zentren erfolgen.
Püntmann, Mühlbauer. Arzneiverordnung in der Praxis 2002; (3): 4.

Evidenzbasierte Medizin: Viel Leid mit Leitlinien

Fast täglich werden die Ärztinnen und Ärzte mit neuen Leitlinien konfrontiert. Immer schwerer fällt es, die Spreu vom vielen Weizen zu trennen.
Püntmann, von Maxen, Mühlbauer. Bremer Ärztejournal 2002; 55(4): 17.

Bremer Ärztejournal -Mitteilungsblatt der Ärztekammer Bremen und der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen

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