Mammographie

Röntgenaufnahmen der Brust erfolgen an einem Mammographiegerät in der Regel in zwei Ebenen. In unserer Abteilung steht dafür ein Gerät der Firma Siemens, das Mammomat 3000, zu Verfügung. Die Aufnahmen erfolgen notwendig im Stehen. Die zu untersuchende Brust wird für die Aufnahme auf einer Art „Teller" platziert und mit einem sogenannten Kompressorium komprimiert. Dabei gilt, dass, je stärker die Brust komprimiert werden kann, sich die Abbildungsqualität und damit Beurteilbarkeit der Aufnahmen verbessert. Dies geschieht selbstverständlich mit allem erforderlichen Feingefühl in direktem Kontakt zwischen Patientin und Röntgenassistentin, um eine allzu starke Kompression und damit Schmerzhaftigkeit zu vermeiden. Die erste Beurteilung der Aufnahmen erfolgt sofort durch einen Radiologen. Das anschließende Gespräch wird ergänzt durch eine kurze Tastuntersuchung der Brust. Manchmal sind dann spezielle Zusatzaufnahmen erforderlich. Die Bilder werden an einem digitalen Arbeitsplatz befundet und stehen über das digitale Bildarchiv auch den behandelnden Frauenärzten sofort zur Verfügung. Die Befundung von Mammografien erfolgt dabei unabhängig voneinander durch zwei Radiologen, was die Rate an Fehlbefunden minimiert.

 
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