Altersmedizin

Der demografische Wandel wird in Zukunft auch im Gesundheitswesen zu einer der größten Herausforderungen werden. Bis zum Jahr 2020 wird die Altersgruppe der über 60-Jährigen allein in der Stadt Bremen auf rund 160.000 Menschen anwachsen. Die Bedeutung der Altersmedizin (Geriatrie) wird weiter zunehmen.

Zwischen dem Alter und der Art der Erkrankung besteht ein enger Zusammenhang. Auf der einen Seite nehmen Krebs- und Herz-Kreislauferkrankungen mit steigendem Alter zu. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite auch die Zahl der nichtheilbaren, chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Demenz oder Herzschwäche weiter steigen. Je älter die Patienten sind, desto häufiger sind sie multimorbide, d. h., sie leiden unter zwei oder mehreren Erkrankungen gleichzeitig. Dennoch ist nicht jeder Patient im fortgeschrittenen Lebensalter gleichzeitig ein geriatrischer Patient. Denn nicht das Lebensalter ist entscheidend, sondern die Anhäufung von gleichzeitig auftretenden gesundheitlichen Problemen bei einem gealterten Organismus.

Geriatrische Patienten sind häufig mehrfach oder langwierig erkrankt, in ihrer Beweglichkeit, in den Aktivitäten des täglichen Lebens und ihrer Kommunikationsfähigkeit beeinträchtigt und sowohl gesundheitlich als auch sozial belastet. Ziel einer jeden Behandlung eines geriatrischen Patienten ist es, die Selbstständigkeit zu erhalten oder sie wieder herzustellen.

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