Strahlentherapie ist die Anwendung ionisierender Strahlen zur Behandlung von Erkrankungen.

Ihr Haupteinsatzgebiet liegt in der Tumortherapie. Sie stellt damit neben der Operation und der medikamentöser Tumortherapie eine der drei Hauptsäulen der Krebsbehandlung dar.

Wie die Operation ist sie eine gezielte Behandlung genau definierter Körperabschnitte und damit in der Lage, den übrigen Organismus vor unerwünschten Behandlungsfolgen zu schützen.

Häufig wird eine erfolgreiche Krebsbehandlung nicht durch eine der drei Hauptsäulen der Tumortherapie, sondern durch eine sinnvolle Kombination mehrerer Methoden erzielt. Im Rahmen solcher sog. multimodaler Konzepte kann nicht nur die Erfolgsrate gesteigert, sondern gleichzeitig die unerwünschten Behandlungsfolgen begrenzt werden. Gelegentlich stehen aber auch gleichwertige Alternativen von z. B. Operation und Bestrahlung zur Verfügung.

Die Auswahl der erfolgversprechenden Behandlungsstrategie ist daher immer auf die Beteiligung mehrerer Fachdisziplinen angewiesen. Strahlentherapeuten arbeiten also nie als Einzelperson, sondern immer in enger Kooperation mit anderen Experten in der Tumortherapie. Die beste Möglichkeit zur interdisziplinären Zusammenarbeit stellen Tumorkonferenzen, auch Tumorboards genannt dar.

Die gezielte Anwendung ionisierender Strahlen kann aber auch helfen, gutartige Erkrankungen zu behandeln. Häufig geht es darum, schmerzhafte Entzündungsprozesse zu unterdrücken oder überschießende Gewebsneubildungen wie Narben oder Verkalkungen zu verhindern. Die Intensität der Strahlung kann wesentlich geringer gewählt werden als bei Tumorerkrankungen. Entsprechend sind auch unerwünschte Effekte einer Bestrahlung gutartiger Behandlungen sehr selten.

Die ersten strahlentherapeutische Geräte auf dem Gelände des jetzigen Klinikums Bremen-Mitte wurden 1920 durch Professor Hans Meyer, einem der Pioniere der Strahlentherapie, angeschafft. Professor Meyer hatte als erster angeregt, die Bestrahlung nicht in einer Richtung vorzunehmen, sondern sie „durch Umfahren mit dem Röntgengerät gezielt auf die behandlungsbedürftige Störung wirken zu lassen“, und stark fraktionierte Bestrahlungen bei Brustkrebs durchzuführen.

Pünktlich zum 100. Jubiläum konnte der aus der „Professor Hans-Meyer-Klinik“ hervorgegangene Fachbereich Strahlentherapie und Radio-Onkologie des Fachärztezentrums HANSE in den Neubau des Klinikums Bremen-Mitte umziehen und in diesem Zuge die apparative Ausstattung um zukunftsweisenden Technologien ergänzen. In diesem Sinne fühlen wir uns dem Ziel Meyers verpflichtet, uns nicht mit dem Erreichten zufrieden zu geben, sondern stets nach dem Besseren zu suchen.

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