Gefäßchirurgie:

  • Gefäßdiagnostik

    Durch gezielte Befragung (Anamneseerhebung) und eine körperliche (klinische) Untersuchung versuchen wir, so viele Informationen über Ihre Beschwerden zu erhalten, wie möglich, damit wir ihnen eine Ursache zuordnen können.

  • Interdisziplinäres Zentrum für angeborene Gefäßfehlbildungen

    Angeborene Gefäßfehlbildungen stellen seltene Erkrankungen des Gefäßsystems dar. Im Unterschied zu den Gefäßtumoren liegen diese bei der Geburt bereits vor und bilden sich nicht spontan zurück.

    Man beobachtet Veränderungen sowohl einer als auch mehrerer Gefäßarten (Arterien, Venen, Lymphbahnen), die meistens eine Extremität oder eine Körperhälfte betreffen.

  • Niereninsuffizienz

    Um eine langfristige Dialyse (= Blutwäsche) durchzuführen, benötigt man einen Zugang zum Gefäßsystem, der einen schnellen Blutaustausch zwischen dem Körper und der Dialysemaschine ermöglicht. Einen großkalibrigen Zugang zum Gefäßsystem erreicht man entweder durch Anlage eines Katheters oder eines Shunts.

  • Thrombose

    Die Diagnose wird heutzutage mittels einer Ultraschalluntersuchung gesichert: durch das Blutgerinnsel kann die Vene nicht mehr zusammengedrückt werden. In bestimmten Fällen (Übergewicht, Verdacht auf Beckenvenenthrombose) sind weitere Untersuchungsverfahren notwendig, um die Thrombose und deren Ausdehnung nachzuweisen. Hierzu zählen die Computertomographie (CT) und die Magnetresonanztomographie (MR).

  • Varikosis / Krampfadern

    Die Varikosis ist eine Erkrankung der oberflächlichen Adern (= Venen ), welche in aller Regel die Beine betrifft. Die wichtigsten Gefäße des oberflächlichen Venensystems sind die lange (= V. saphena magna) und die kurze Stammvene ( = V. saphena parva). Wenn diese Gefäße zu Krampfadern werden, so spricht man von einer Stammvarikosis. Nebenäste können aber auch zu Krampfadern werden, was dann als Seitastvarikosis beschrieben wird. Diese Unterscheidung ist für die Therapie von wesentlicher Bedeutung.

  • Carotisstenose

    Ein Schlaganfall (Apoplex) ist eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Ursächlich findet man in ca. 15% der Fälle eine Einblutung, in etwa 5% der Fälle einen gestörten Blutabfluss aus dem Gehirn und in 80% der Fälle eine verminderte Durchblutung des Gehirns, so dass Teile der Gehirnzellen absterben. Hierdurch kann es zum Beispiel zu vorübergehenden oder auch bleibenden Lähmungen, Sprach- und Sehstörungen und auch zum Tod kommen.

  • Aneurysma

    Das Aneurysma ist eine krankhafte Erweiterung einer Schlagader, die im Laufe der Jahre stetig an Größe zunimmt. Rauchen, Bluthochdruck, Alter und Erbanlagen stellen bekannte Risikofaktoren dar. Am häufigsten betroffen sind Bauch-, Becken-, Brust- und Kniekehlenschlagader. Dennoch kann sich ein Aneurysma an jeder beliebigen Stelle des Körpers ausbilden.

  • Periphere arterielle Verschlußkrankheit

    Bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) handelt es sich um eine Störung der arteriellen Durchblutung der Extremitäten (Arme und Beine). Sie entsteht durch Einengung (Stenose) oder Verschluss (Okklusion) der die Extremitäten versorgenden Arterien (=Schlagadern) oder der Bauchschlagader (Aorta).

  • Diabetisches Fußsyndrom

    Das diabetische Fußsyndrom ( abgekürzt DFS) ist ein komplexes Krankheitsbild des Fußes, das schwere Komplikationen wie Blutvergiftung und Beinverlust zur Folge haben kann. Durch die langjährige Störung des Zuckerhaushaltes treten einzeln oder in Kombination krankhafte Veränderungen der Blutgefäßen, der Gelenken und der Nerven auf. Durchblutungsstörungen, Verkrümmung des Fußskelettes und verringertes Empfinden führen über Druckstellen, Wunden, und Besiedlung mit Keimen zu langwierigen Weichteil- und Knocheninfektionen.

  • Chronische Wunden

    Jede Wunde , die länger als 4 Wochen besteht , wird als chronische Wunde bezeichnet. Häufig entstehen chronische Wunden durch eine Gefäßerkrankung, wie eine Venenerkrankung der Beine ( chronisch venöse Insuffizenz ) , einer arteriellen Verschlußkrankheit ( Avk ), einem Diabetes mellitus ( Diabetisches Fußsyndrom ) oder durch Druckgeschwüre ( Dekubitus ) bei bettlägerigen Patienten.

  • Durchblutungsstörungen des Darms

    Darm und Magen werden durch drei Schlagadern ernährt, die aus dem oberen Abschnitt der Bauchschlagader entspringen. Wenn durch das Einschwemmen von Blutgerinnseln eines dieser Gefäße plötzlich verschlossen wird, so entsteht eine akute Durchblutungsstörung des Darms. Übelkeit, Bauchschmerzen und Kreislaufkollaps kennzeichnen das schwere Krankheitsbild, das unbehandelt häufig zum Tod führt.

  • Gehtraining, Gefäßsport

    Verengungen der Adern verhindern, dass genügend Blut pro Zeit in diejenigen Muskeln transportiert wird, die beim Laufen belastet werden und somit mehr Sauerstoff benötigen. So drohen diese Muskeln zu "ersticken" - der Körper teilt das durch die entstehenden unerträglichen Schmerzen mit und stoppt so die Belastung dadurch, dass der Patient stehen bleiben muss. Durch ein gezieltes, und vor allem wie bei jeder Sportart regelmäßiges Gehtraining, ist es nachweislich möglich, die Durchblutung zu verbessern und ein Fortschreiten der Krankheit zu bremsen. Geeignete Belastungen sind leichte Gymnastik, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, Treppensteigen und vor allem der Gefäßsport unter Anleitung!

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