Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

18.07.2017 - Klinikum Bremen-Mitte

Wenn Hitze gefährlich wird

Woran man Sonnenstich und Hitzekrampf erkennt und wie man am besten vorbeugt

Dr. Klaus-Peter Hermes

So allmählich kommt der Sommer auch in Norddeutschland an. Und auf die Hitze, auch wenn sie in Bremen erst einmal nur für diesen Mittwoch vorhergesagt ist, sollte man sich besonders vorbereiten, sagt Dr. Klaus-Peter Hermes, Chefarzt der Notfallaufnahme am Klinikum Bremen-Mitte.  Wer zu lange ohne Kopfbedeckung in der prallen Sonne unterwegs ist oder im grellen Sonnenschein länger in einer Menschenmenge steht, könne Probleme mit den hohen Temperaturen bekommen – zum Beispiel einen Sonnenstich. „Ein Sonnenstich ist eine Irritation der Hirnhaut und des Hirngewebes und zeigt sich durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Unruhe und erhöhten Pulsschlag“, sagt Hermes.

Bei einem Hitzekrampf hingegen ziehe sich die Muskulatur schmerzhaft zusammen. Das kommt vor allem durch den Salzverlust des Körpers bei starkem Schwitzen. „Zu einem Hitzekollaps kommt es, wenn der Körper sich so stark erwärmt, dass er diese Überwärmung durch Schwitzen nicht mehr ausgleichen kann“, erklärt Hermes. Das führe zu einer Störung des Herz-Kreislauf-Systems. Durch das starke Schwitzen verliere der Körper in kurzer Zeit viel Flüssigkeit. Das Blutvolumen werde geringer. Der Blutdruck fällt ab. Hände und Füße werden kalt und schweißig, die Haut erblasst. „Wird das Gehirn längere Zeit mit zu wenig Sauerstoff versorgt, droht eine Ohnmacht“, sagt Klaus-Peter Hermes.  Wer erste Anzeichen dieser Beschwerden spürt, solle sofort raus aus der Sonne und viel trinken. 

Diese Maßnahmen sind gleichzeitig auch die beste Vorbeugung gegen den Sonnenstich. „An heißen Tagen gilt für alle: Schatten suchen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen – am besten Wasser, Saftschorlen oder ungesüßte Früchte- oder Kräutertees“, empfiehlt Hermes. Außerdem sollte man laut dem Notfallmediziner immer eine Kopfbedeckung tragen, langes Stehen in der Sonne, anstrengende Aktivitäten und intensiven Sport vermeiden. Um den Salzverlust des Körpers bei starkem Schwitzen auszugleichen, seien außerdem würzige Suppen gut, die auch gerne kalt serviert werden dürfen. Die Hitze der Sonne reicht in diesen Tagen ja auch schon aus.


Sie sind hier:Pressemitteilung-

Notfall

Die wichtigsten Nummern für den Notfall

Hier sind die wichtigsten Nummern für den Notfall auf einen Blick:

Unsere Notfallaufnahmen:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 - 2020
Klinikum Bremen-Ost0421 408 - 1291
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 - 1443
Klinikum Links der Weser0421 879 - 1206

Unsere Notfallambulanzen in den Kinderkliniken:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 5410
Klinikum Links der Weser0421 879 1478
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 – 1371
Notfallambulanz im Links der Weser

Im Notfall

Notfallnummern - Anfahrt - Kontakt

  • Sie haben sich verletzt?
  • Ein Angehöriger hatte einen Unfall oder fühlt sich plötzlich schlecht?

Im Notfall rufen Sie bitte einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

...lesen

Anfahrt

Für jeden Standort finden Sie hier eine Anfahrtskizze, einen Lageplan und eine Verknüpfung mit den aktuellen Haltestellenfahrplänen der BSAG.

Zentraler Kontakt

Kontakt

Gesundheit Nord | Klinikverbund Bremen
Kurfürstenallee 130
28211 Bremen

Postadresse:
Gesundheit Nord | Klinikverbund Bremen
28102 Bremen

 (0421) 497 0
 Faxnummern zu den Kliniken finden Sie jeweils auf den Klinik-Seiten
 Infonicht spammen(at)Gesundheitnord.de

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann schicken Sie uns eine Nachricht –
wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen!

Telefonzentralen

Klinikum Bremen-Mitte
 0421 497-0

Klinikum Bremen-Nord
 0421 6606-0

Klinikum Bremen-Ost
 0421 408-0

Klinikum Links der Weser
 0421 879-0

Kontaktformular

Klinikverbund verkürzt für Service-Menü

Seite 1
Damit wir Ihre Nachricht schnell bearbeiten können, wählen Sie bitte unbedingt die gewünschte Gesellschaft/Klinik aus:
*Pflichtfelder