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Besondere Besucher in der Geriatrieklinik

Besondere Besucher

Neuntklässler der Oberschule In den Sandwehen treffen sich einmal in der Woche mit Geriatrie-Patienten im Klinikum Bremen-Nord

 

Mit einem Mal ist Timon in der Rolle des Nachrichtensprechers. Laut liest er ein paar Überschriften aus der Zeitung vor. Und immer wenn sein Gegenüber kurz nickt, steigt der 14-jährige Schüler in den Text ein und liest die dazugehörige Meldung vor. Timons Zuhörer ist ein Patient aus der Klinik für Geriatrie und Frührehabilitation am Klinikum Bremen-Nord, das Vorlesen Teil eines Projekts der Oberschule In den Sandwehen. Zusammen mit einigen Mitschülern besucht Timon jeden Mittwoch das Krankenhaus. Dort treffen sie auf ältere Menschen, sie unterhalten sich, spielen Gesellschaftsspiele, basteln gemeinsam, hören Musik oder lesen eben etwas vor.

 

„Für die Patienten ist das eine willkommene Abwechslung. Und die Rückmeldungen sind von allen Seiten sehr positiv“, sagt Klinikpflegeleiterin Birgit Hülsmann. Viele Patienten leiden neben ihrer primären Erkrankung wie einem Beinbruch oder den Folgen eines Schlaganfalls zusätzlich an alterstypischen Krankheiten wie Demenz und Alzheimer. Die Klinik für Geriatrie ist genau auf diese Patienten vorbereitet. Und natürlich werden auch die Schüler während ihres Besuchs nicht allein gelassen, sondern immer von Gesundheits- und Krankenpflegerinnen begleitet. Diese bereiten auch die Patienten, die das Angebot gerne nutzen möchten, auf die Situation vor, stellen Schüler und Patient einander vor.

 

Die Neuntklässler sind im Schulunterricht vor den Herbstferien unter dem Titel „Schülerfirmen“ auf ihr Projekt vorbereitet worden. Seit Ferienende sind sie nun im Praxiseinsatz. Unternehmen und Institutionen aus Kunst und Kultur, Musik, Medien und Naturwissenschaften waren im Angebot – genau wie das Thema „Jung trifft Alt“ und die Klinik für Geriatrie im Klinikum Bremen-Nord. „Nicht nur die Patienten, auch unsere Schüler entwickeln sich dabei und machen wertvolle Erfahrungen“, sagt Sozialarbeiter Jens Oldenborg, der das Projekt mitaufgebaut hat und betreut. „Die Schüler können ihre sozialen Kompetenzen einbringen und noch weiter ausbauen. Und nebenbei kriegen sie einen kleinen Einblick in die Berufswelt.“

 

Während Timon liest, würfeln seine Mitschüler Erik und Elias im Gemeinschaftsraum der Klinik. Ihre beiden Spielpartner beim „Mensch ärger‘ dich nicht“ sind gut 70 Jahre älter. Und während die vier ihre Figuren Feld um Feld nach vorne setzen, entstehen Gespräche über Schulalltag und Lieblingsfächer. Die Schüler bleiben dabei nicht lange in der Rolle der Erzähler und Fragensteller. Sie werden selbst schon nach wenigen Minuten zu Zuhörern, wenn die Patienten zum Beispiel über vergangene Zeiten sprechen. „Die Patienten fassen schnell Vertrauen und kommen gut ins Gespräch“, sagt Birgit Hülsmann. Viele Treffen stehen bis zum Schuljahresende noch auf dem Programm. Und nach den ersten Eindrücken hätte wohl niemand etwas dagegen, wenn das Projekt auch im nächsten Schuljahr mit dem Klinikum fortgeführt würde. 

 

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