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"Golden Girls" in der Plastischen Chirurgie

96-, 90- und 78-jährige Patientin gleichzeitig in Klinik für Plastische Chirurgie / Chefarzt Cedidi: „Komplizierte Eingriff bei älteren Patienten heute gut machbar“

Als Lieselotte Rietbrock das Zimmer betritt, warten Monika Reuter und Lieselotte Steuer bereits für ein gemeinsames Foto. Noch einmal kurz die Haare kämmen, ein bisschen schick machen, dann kann es losgehen. Es ist ein besonderes Trio, das sich hier in der Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie am Klinikum Bremen-Mitte zusammengefunden hat. „Unsere Golden Girls“ nennt Chefarzt Prof. Dr. Can C. Cedidi seine derzeit mit Abstand ältesten Patientinnen. In seiner Klinik liege das Durchschnittsalter sonst geschätzt bei 40 Jahren. Lieselotte Rietbrock (90), Monika Reuter (78) und Liselotte Steuer (96) bringen es gemeinsam auf stolze 264 Lebensjahre. „Das ist hier schon etwas sehr Besonderes“, sagt Cedidi.

Die Stimmung unter den drei Damen ist gut, es dauert nicht lange, bis die ersten Komplimente untereinander ausgetauscht werden. „Sie sehen aber viel jünger aus“, sagt die eine. „Sie haben aber schöne, kräftige Haare“, sagt die andere. Dass sie jeweils eine schmerzvolle Unfallgeschichte hinter sich haben, verraten nur die Verbände und blauen Flecken an Beinen, Armen und Gesicht. Alle drei Frauen waren vor einigen schlimm gestürzt, Lieselotte Rietbrock sogar aufs Gesicht, dazu ist ihre linke Hand gebrochen. Monika Reuter hatte einen komplizierten Splitterbruch. Nun sind die Knochen verheilt, aber weil die Haut im hohen Alter nur noch schlecht zuwächst, musste Haut verpflanzt werden. Diese wird zum Beispiel vom Bein oder dem Rücken entnommen und an der verletzten Stelle wieder eingesetzt. Ähnlich ist es bei Lieselotte Steuer, deren Wunde auch nicht mehr allein zuwächst.

„Wir kriegen Sie wieder gut hin“

„Solche komplizierten Eingriffe bei Patientinnen jenseits der 70 Jahre sind heute gut machbar, wären aber noch vor ein paar Jahren nicht so einfach möglich gewesen. Da hat die Medizin einen großen Sprung gemacht“, sagt Chefarzt Cedidi. „Wir kriegen Sie wieder gut hin“, sagt er und wendet sich seinen Patientinnen zu.

Dass sie bald wieder auf die Beine kommen, ist den Dreien auch besonders wichtig. Sie alle sind noch sehr selbstständig, managen ihren Alltag, ohne großartig auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. „Nur einen Fensterputzer habe ich mir zuletzt dazu geholt“, sagt Lieselotte Steuer.

Bewegte Jahre

Die drei haben „bewegte Jahre“ in ihrem langen Leben hinter sich. Die beiden älteren haben den zweiten Weltkrieg noch bewusst miterlebt. Als sie auf die Welt kamen, war die Erfindung von Fernsehen, Tonband und selbst der Büroklammer noch nicht lange her. Heute leben sie in einer technologisierten Welt, in der sich jede auf ihre Weise gut vernetzt fühlt – auch wenn der Freundes- und Bekanntenkreis mit den Jahren etwas zusammenschrumpft und auch Einsamkeit hier und da eine größere Rolle spielt.

„Es soll ja noch ein paar Jahre gehen“, sagt die 90-jährige Lieselotte Rietbrock, die wohl als erste der drei Frauen wieder nach Hause entlassen werden wird und sich besonders auf den Frühling in ihrer eigenen Wohnung freut. „Zuhause im großen Garten wartet auch eine Menge Arbeit. Zunächst wird aber erst einmal Muskelaufbau nötig sein“, sagt Monika Reuter. Und auch Lieselotte Steuer hofft, dass sie bald wieder ihre beiden Kinder, die auch schon über 70 Jahre alt sind, besuchen und mit ihrem Rollator spazieren gehen kann. „Bis Ostern möchte ich zuhause sein.“

 

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