Spezialsprechstunden

Frühgeborenen-Nachsorge

Wann ist ein Kind ein Frühgeborenes?

Als Frühgeborene bezeichnen wir Kinder, die vor der vollendeten 36. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen. Viele Frühgeborene entwickeln sich normal. Es können jedoch aufgrund der geringen Reife auch Komplikationen auftreten, die den Start ins Leben außerhalb des Mutterleibs erschweren. Das Risiko für Komplikationen wird größer, je früher das Kind auf die Welt gekommen ist.

Warum untersuchen wir die frühgeborenen Kinder im Kinderzentrum?

Auch bei optimaler Betreuung nach der Geburt auf der Intensivstation und im weiteren Verlauf bis zur Klinikentlassung haben frühgeborene Kinder ein erhöhtes Risiko für spätere Entwicklungsauffälligkeiten.

Es ist wichtig, diese Auffälligkeiten möglichst früh zu erkennen und rechtzeitig
notwendige Unterstützung anzubieten, damit jedes Kind seine Entwicklungsmöglichkeiten gut ausnutzen kann.

Welche Kinder untersuchen wir?

  1. Frühgeborene unter 32 Schwangerschaftswochen oder unter 1500g in Zusammenarbeit mit den Geburts- und Kinderkliniken im Rahmen des Bremer Frühgeborenen-Nachsorge-Programms.
  2. alle anderen Früh- und Neugeborenen mit schweren Komplikationen vor, während und nach der Geburt oder sonstigen Risiken für die weitere Entwicklung

Was bieten wir an?

  • ärztliche (entwicklungsneurologische) und physiotherapeutische Untersuchung
  • Einschätzung und Begleitung der Entwicklung
  • Standardisierte Entwicklungstests
  • General Movement Analyse
  • Eltern-Kind-Gruppen ab Klinikentlassung -> Gemeinsam durch das erste Jahr
  • Elternberatung zu verschiedenen Themen (z. B. Schlafen, Füttern, Unruhe, Schreien, Handling)
  • Therapien in verschiedenen Bereichen (Physiotherapie, Logopädie, Heilpädagogik, Ergotherapie)
  • Beratung bei sozialmedizinischen Fragen
  • enge Vernetzung mit anderen Einrichtungen (Kinder- und Jugendkliniken, niedergelassene Kinderärzte, niedergelassene Kindertherapeuten, Früherkennungsstelle, Krippen, Kindergärten, Gesundheitsamt, usw.)

Wann finden die Untersuchungen statt?

Im Rahmen des Bremer Frühgeborenen-Nachsorgeprogramms gibt es einen festen „Fahrplan“ für die Nachsorge-Untersuchungen, so daß sich diese und die „U“-Untersuchungen beim niedergelassenen Kinderarzt nicht überschneiden, sondern ergänzen.

Für die Frühgeborenen-Nachsorge gehen wir jeweils vom „korrigierten Alter“ aus. Dieses ergibt sich aus dem errechneten Geburtstermin des Kindes und ist das Lebensalter abzüglich der Wochen/ Monate, die das Kind zu früh auf die Welt gekommen ist.

Folgende Untersuchungstermine bieten wir an:

  • mit korrigiert 6 Monaten: entwicklungsneurologische Untersuchung, ggf. kleiner standardisierter Entwicklungstest
  • mit korrigiert 12-15 Monaten: entwicklungsneurologische Untersuchung, zusätzlich mit umfassender Spiel- und Bewegungsbeobachtung.
  • mit korrigiert 2 Jahren: entwicklungsneurologische Untersuchung, standardisierter Entwicklungstest (Bayley-II-Scales of Infant Development für Sprach- und geistige Entwicklung)
  • Im Alter von ca. 5 Jahren je nach Fragestellung mit psychologischer, physiotherapeutischer, logopädischer oder ergotherapeutischer Miteinschätzung und Beratung

Außerdem bieten wir für alle Frühgeborenen jederzeit zusätzliche Untersuchungs- und Beratungstermine an, wenn sich im Entwicklungsverlauf Auffälligkeiten ergeben.

Sollten weitere Untersuchungen (z. B. augenärztliche Untersuchung, Hörprüfung, EEG) notwendig sein, organisieren wir diese in Zusammenarbeit mit den Bremer Kinder- und Jugendkliniken.

Gemeinsam durch das erste Jahr

Krankenschester mit 2 Frühgeborenen auf der Schulter

Kontakt zu anderen Eltern und Erfahrungsaustausch wünschen sich viele Eltern, wenn sie mit ihrem Kind in Ruhe zu Hause 'angekommen' sind. Viele neue Fragen entstehen.

Neben einer individuellen Betreuung der körperlichen, sozialen und psychischen Entwicklung bietet das Sozialpädiatrische Institut

  • Eltern-Kind-Gruppen mit fachlicher Begleitung,

in denen sich 8-10 Familien mit ihren Kindern einmal im Monat für 1,5 Stunden treffen (Dauer ca. 1 Jahr).

Erfahrungen weitergeben - Fragen stellen und Antworten bekommen - gemeinsam die Entwicklung der Kinder erleben - praktische und fachliche Anleitung erhalten.

Die Kinder stehen hierbei im Mittelpunkt. 2-8 Wochen nach der Entlassung aus der Klinik können die Gruppen beginnen.

Mögliche Themen

  • Ernährung und Füttern
  • Schlaf
  • Schreien
  • Bewegungsentwicklung
  • Spiel
  • Geschwister

Hierfür stehen zwei Fachkräfte zur Verfügung (Physiotherapie/ Psychologie), welche die Gruppe das ganze Jahr begleiten. Zusätzlich werden Experten zu bestimmten Themen eingeladen.

Gemeinsam durch das erste Jahr

Flyer als *.pdf-Datei zum download

Eltern-Kind-Gruppe für frühgeborene Kinder

Sie sind hier:Frühgeborene-

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Klinikum Bremen-Mitte
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