Medizinische Klinik I

Behandlungsspektrum

Die Schwerpunkte der Medizinischen Klinik I

  • Hämatologie und internistische Onkologie (Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen)
  • Hämostaseologie (Blutgerinnungesrkrankungen)
  • Infektions- und Immunerkrankungen

Tumorerkrankungen sind neben den Herz-Kreislauferkrankungen die häufigsten Krankheitsbilder in der Bundesrepublik Deutschland. In der Altersgruppe der
15-70 jährigen sind diese heute die häufigste Todesursache. Nach aktuellen Statistiken erkranken in Deutschland jährlich etwa 360.000 Menschen an Krebs; in Bremen ist  mit ca. 3.400 Neuerkrankungen zu rechnen. Durch die modernen Therapieverfahren können heute - unter optimalen Bedingungen der Versorgung -  ca. 50% der  Neuerkrankten geheilt werden. Viele Patienten  haben jedoch einen chronischen bzw. schubweisen Verlauf, der sich über lange Zeiträume erstrecken kann. Damit errechnet sich, dass in der Region Bremen ca. 18.000 Menschen von der Diagnose Krebs betroffen sind und regelmäßig medizinisch versorgt werden.

Eine wesentliche Voraussetzung für optimale Behandlungsbedingungen ist eine gute Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzten in der Praxis sowie zwischen den verschiedenen klinischen Disziplinen des Klinikums. Dazu gehören u. a. die Klinik für Chirurgie, das Brustzentrum, die Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, der DRK-Blutspende-Dienst, die Zentralapothke, die Klinik für radiologische Diagnostik und das Zentrum für Laboratoriumsmedizin. Diese Kooperation wird mit der Einrichtung eines Onkologischen Zentrums am Klinikum Bremen-Mitte weiter intensiviert.

Unser Ziel ist es unseren Patientinnen und Patienten eine Behandlung zu bieten, die dem aktuellsten Stand des medizinischen Wissens und der medizinischen Wissenschaft entspricht. Ebenso wichtig ist uns eine enge, verlässliche und kontinuierliche persönliche Beziehung zu unseren Patienten zu gewährleisten, in der individuelle Wünsche und Gegebenheiten angemessen beachtet werden. Die Klinik für Innere Medizin I beteiligt sich aktiv an der Weiterentwicklung moderner Konzepte der medizinischen Wissenschaft.

Die Klinik

Mit 4 Stationen ist die Klinik eines der größten Zentren für die Diagnostik  und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen in Deutschland.

Hämatologisch-Onkologische Tagesklinik (HOT)

Dieser eigenständige Bereich wurde bereits 1993 eingerichtet und hat heute eine Kapazität von 16 Betten. In der HOT werden „mobile“ Patienten auf dem Niveau der Spezialabteilung eines Krankenhauses betreut, für die nach der Risikoabschätzung eine teilstationäre Versorgung möglich ist. Während der Diagnostik (z. B. nach Eingriffen mit Sedierung und Analgesie) sowie vor, während und nach z. T. anstrengenden Therapien stehen  ein Bett und die Wunschkost der Klinik zur Verfügung. Die Abend- und Nachtstunden werden zu Hause verbracht. Unser Sicherheitskonzept ermöglicht jederzeit die vollstationäre Unterbringung im Bedarfsfall. Durch den Bereitschafts-/Notfalldienst des Zentrums für Innere Medizin ist in Phasen der häuslichen Aufenthalte ein 24-Stunden-Service für unvorhersehbare Zwischenfälle gewährleistet.

Ambulante Versorgung (Privatambulanz/§ 116b-Ambulanz

Das breite Spektrum von hämatologischen-onkologischen Erkrankungen für Patienten, die keine vollstationäre oder teilstationäre Behandlung bedürfen wird in der Ambulanz abgedeckt. Gesetzlich versicherte Patienten werden als ambulante Patienten von den Fachärztinnen und Fachärzten der HOT betreut (sog. § 116b-Ambulanz). Wahleistungs- (Privat-) Patienten können scih selbst nach entsprechender Voranameldung in der Privatambulanz (Prof. Hertenstein/Dr. Gröticke) vorstellen.

Das Behandlungsspektrum im Überblick

  • Diagnostik und Therapie von gutartigen und bösartigen (malignen) Bluterkrankungen (u. a. Anämien, Leukämien)
  • Diagnostik und Therapie von malignen Lymphomen (M. Hodgkin, Non-Hodgkin-Lymphome) und dem Plasmozytom
  • Diagnostik und Therapie von soliden Tumoren (Darmkrebs, Magenkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs usw.)
  • Diagnostik und Therapie von Blutgerinnungsstörungen (Blutstillungsstörungen (Hämophilie); Thromboseneigung (Thrombophilie)) und Immundefekten
  • Diagnostik und Therapie von  Blutgefäßerkrankungen (Thrombosen und Embolien)
  • Diagnostik und Therapie von Infektionskrankheiten (u. a. Tropenkrankheiten; HIV/AIDS)
  • Zytostatische Chemotherapie / Hormontherapie / Immuntherapie
  • Transfusionsbehandlungen und Plasma-/Zytapherese
  • Hochdosischemotherapie mit autologer (Eigenspende) und allogener (Fremd- oder Familienspende) Stammzelltransplantation
  • Antibakterielle und antivirale Chemo- und Immuntherapie
  • Palliative und supportive Behandlung
  • Photopheresebehandlung (bei kutanen Lymphomen, GvHD und immunologischen Erkrankungen) 
  • Spezielle Schmerztherapie
  • Psychoonkologische und psychosoziale Begleitung sowie Kunsttherapie

HIV-Ambulanz

Für Patienten mit HIV-Erkrankungen existiert eine spezielle ambulante Sprechstunde (ebenfalls nach § 116b) .

Das Team

Zum Behandlungsteam gehören neben dem Klinikdirektor und den 7 Oberärzten/innen 12 Assistenzärzte und Ärztinnen, von denen weitere 6 die Spezialisierung für Blut- und Krebserkrankungen erworben haben. Die Patienten werden von fachlich besonders ausgebildeten Schwestern und Pflegern (onkologische Fachkrankenpflege) gepflegt und betreut. Für eine ganzheitliche Versorgung bieten wir unseren Patienten eine spezialisierte psychoonkologische Betreuung an. Weiterhin steht das Angebot der Ernährungsberatung zur Verfügung.

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Notfall

Die wichtigsten Nummern für den Notfall

Sie haben sich verletzt? Ein Angehöriger hatte einen Unfall oder fühlt sich plötzlich schlecht? Im Notfall rufen Sie bitte einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

Feuerwehr/Rettungsdienst
 112

Unsere Notfallaufnahmen:

Notfallaufnahmen: Notfallambulanzen
in den Kinderkliniken:
Klinikum Bremen-Mitte
 (0421) 497 2020
Klinikum Bremen-Mitte
 (0421) 497 5410
Klinikum Bremen-Ost
 (0421)  408 1291
Klinikum Bremen-Nord
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Klinikum Bremen-Nord
 (0421) 6606 1371
Klinikum Links der Weser
 (0421) 879 1206
Klinikum Links der Weser
 (0421) 879 1478
Notfallambulanz im Links der Weser

Im Notfall
Giftnotruf Niedersachsen/Bremen
 0551 19240

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
 116117
Die Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigung sind über die bundesweite Rufnummer 116 117 zu erreichen. Der Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass Patienten außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstundenzeiten ärztlich versorgt werden, abends, an den Wochenenden und an Feiertagen

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