Unfallchirurgie und Orthopädie

Sowohl Verschleißerscheinungen als auch Verletzungsfolgen können einen künstlichen Gelenkersatz notwendig machen, damit der Patient mit deutlich weniger Beschwerden mobil wird. Im Bereich der Hüft- und Knieendoprothetik ist unsere Klinik bereits mehrfach als Endoprothesenzentrum zertifiziert worden (Endocert). Wir nehmen an der Datenerhebung des Endoprothesenregister Deutschland zur stetigen Verbesserung der Behandlungsergbnisse nach Prothesenimplantation teil.

Frakturen im Bereich des Schultergelenkes stellen insbesondere ab dem 65. Lebensjahr eine zunehmende Verletzung des Menschen dar. Wenn ein mehrfach gebrochener Oberarmkopf nicht mehr rekonstruiert werden kann, stellt die Versorgung mit einer Prothese die geeignete Behandlungsalternative dar. Hierfür halten wir verschiedene Prothesentypen bereit, um eine befundgerechte individuelle Therapie anbieten zu können. Vergleichbares gilt für das Ellenbogengelenk.

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Der Begriff "Arthrose" beschreibt eine Abnutzung des Gelenkknorpels. Ursache hierfür sind degenerative Veränderungen, Unfälle mit Frakturen und/oder Bandrupturen, aber auch Entzündungen und Fehlstellungen. Sind rekonstruktive oder korrigierende Maßnahmen am Gelenk nicht erfolgreich bzw. ist der Verschleiß zu weit fortgeschritten, muss bei entsprechend klinischen Beschwerden die Indikation für einen künstlichen Gelenkersatz geprüft werden. 

Ab dem 30. Lebensjahr reduziert sich die Knochendichte jährlich um circa 1 Prozent (Degeneration). Ist dieser Prozess beschleunigt, spricht man von Osteoporose. Hier besteht ein Zusammenhang zum weiblichen Hormonzyklus, weshalb insbesondere Frauen nach der Menopause betroffen sind (vgl. WHO- und DVO-Kriterien). Zur Diagnose stehen heutzutage mehrere radiologische Diagnoseverfahren zur Verfügung. Neben Osteoporose erhöhen eine verminderte Seh- und Koordinationsfähigkeit und Muskelabbau das Risiko für Stürze und daraus resultierende Gelenkbrüche. Im Bereich des Hüftgelenks ist beispielsweise eine zeitnahe Frakturversorgung entscheidend für den Behandlungsverlauf. So ermöglicht z.B. eine Hüftgelenkprothese eine zeitnahe Vollbelastung des betroffenen Beins.

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