Gynäkologie und Geburtshilfe

Behandlungsspektrum Gynäkologie

Das Angebot der Frauenheilkunde umfaßt bei ca. 2200 operativen Einzeleingriffen pro Jahr das gesamte Spektrum der operativen Gynäkologie mit einem Anteil von etwa 10 % ambulanter Operationen. Bei Krebserkrankungen wird neben der operativen Therapie auch die medikamentöse Nachbehandlung (Chemotherapie) stationär in der Frauenklinik oder tagesstationär in der interdisziplinären onkologischen Tagesklinik durchgeführt.

Unser operatives Spektrum umfaßt mehrere Schwerpunkte, zu denen es auch Spezialsprechstunden gibt.

Operationen an den weiblichen Geschlechtsorganen, speziell Senkungs- und Inkontinenzoperationen, aber auch ausgedehnte operative Eingriffe bei Krebserkrankungen gehören zum Standardangebot unserer Klinik. Minimal-invasive Eingriffe, die auf dem Wege der Gebärmutterspiegelung oder Bauchspiegelung durchgeführt werden und oft auch ambulant erfolgen können, stellen einen Schwerpunkt unserer Klinik dar. Einen besonderen Stellenwert nehmen Operationen an der weiblichen Brust ein, und zwar sowohl die operative und rekonstruktive Therapie bei Krebserkrankungen der Mamma als auch die plastisch-rekonstruktive Chirurgie zur Brustvergrößerung und –verkleinerung. Darüber hinaus werden auch Bauchdeckenstraffungen durchgeführt.


Operationsplanung ambulant und stationär

Operationsplanung ambulant und stationär - Anmeldung und Terminvergabe:

In aller Regel berät Ihre Frauenärztin/Ihr Frauenarzt Sie bereits über den vorgesehenen Eingriff. Oft legen wir als Klinik nach Durchführung ergänzender Untersuchungen und ausführlicher Beratung mit Ihnen gemeinsam das endgültige operative Vorgehen fest. Viele kleinere Eingriffe wie Ausschabungen, Sterilisationen, Gebärmutter- und diagnostische Bauchspiegelungen sollen seit dem 1. Januar 2004 ambulant durchgeführt werden. Sie kommen dann am Operationstag nüchtern zur Aufnahme und können – einen komplikationslosen Ablauf vorausgesetzt – nachmittags wieder nach Hause. In solchen Fällen müssen wir Sie vor dem geplanten operativen Eingriff eingehend untersuchen, beraten, für den Eingriff aufklären, die erforderlichen Laboruntersuchungen veranlassen und Sie in der Anästhesiesprechstunde zum Prämedikationsgespräch vorstellen. Bitte planen Sie für diese Maßnahmen ca. zwei Stunden Zeit ein und bringen Sie sich gegebenenfalls ein Buch mit. Den endgültigen Operationstermin vereinbaren wir mit Ihnen gemeinsam abhängig von Dringlichkeit, Ihren privaten Terminen und unserer Operationskapazität.

Größere Eingriffe werden in aller Regel stationär geplant. Auch dabei möchten wir Sie wegen der besseren Planbarkeit und Auslastung unserer OP-Kapazität gerne vorab zu einer sogenannten vorstationären Vorstellung sehen, um das endgültige Vorgehen zu planen und dann einen Operationstermin festzulegen. Sie werden dann am Vortag der Operaton stationär aufgenommen und meistens auch dann dem Narkosearzt vorgestellt.

Anmeldung und Terminvergabe der Vorgespräche für ambulante Eingriffe sowie die vorstationäre Vorstellung erfolgen in der Gynäkologischen Ambulanz unter:
 (0421) 879 - 1243.


Minimal-invasive Eingriffe

Minimal-invasive Eingriffe umfassen beispielweise die Entfernung von Polypen oder Myomen aus der Gebärmutter, Lösen von Verwachsungen, die Entfernung von gutartigen Eierstockszysten oder Sterilisationen auf dem Wege der Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie) oder Bauchspiegelung (Laparoskopie bzw. Pelviskopie). Das operative Spektrum umfasst die Entfernung der kompletten Gebärmutter (Gebärmutterkörper und Gebärmutterhals) sowie die Entfernung des Gebärmutterkörpers unter Erhaltung des Gebärmutterhalses.

Myomenukleation und organerhaltende Operationen an der Gebärmutter:

Die organerhaltenden Operationen an der Gebärmutter stellen einen besonderen Schwerpunkt der Frauenklinik dar. Besonders bei nicht erfülltem Kinderwunsch bietet die operative Ausschälung von Myomen durch minimal-invasive Verfahren, aber auch durch einen Bauchschnitt eine Möglichkeit, die Gebärmutter zu erhalten und eine spätere Schwangerschaft zu ermöglichen.

Eine innovative nicht invasive Methode ist die Embolisation der Myome durch ein spezielles radiologisches Verfahren, bei dem die Blutversorgung der Myome durch gezielte Blockierung der versorgenden Gefäße unterbrochen wird, so dass die Myome schrumpfen und sich zurückbilden können. Diese Behandlung kann in der Radiologischen Klinik unseres Krankenhauses durchgeführt werden. Wenn Sie spezielle Fragen zu dieser Methode haben, vereinbaren Sie bitte einen Termin für eine ausführliche Beratung.

Anmeldung: (0421) 879 - 1240


Senkungs- und Inkontinenzoperationen

www.dieblase.de

Bei Senkungszuständen von Gebärmutter und Scheide sowie bei unwillkürlichem Urinabgang (Inkontinenz) sollte unbedingt vor Planung einer Operation eine Vorstellung in unserer Spezialsprechstunde erfolgen. In der Regel wird eine sogenannte urodynamische Messung durchgeführt, um dann in Verbindung mit den klinischen und ultrasonografischen Untersuchungsbefunden ein individuelles Operationskonzept zu planen. Dabei kommen je nach Situation Operationsverfahren von der Scheide aus, über einen Bauchschnitt oder auch beide in Kombination zur Anwendungs- und Inkontinenzoperationen

Unsere Frauenklinik ist eine anerkannte Beratungsstelle und in Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sowie dem Zentrum für Physikalische und Rehabilitative Medizin in unserem Hause und dem Centrum für Operative Urologie Bremen (COUB) anerkanntes Kontinenzzentrum der Kontinenzgesellschaft e.V.: http://www.gih.de

Anmeldung 
 (0421) 879 - 1243

Sie können uns auch per E-Mail erreichen: 
Kontinenzzentrumnicht spammen(at)Klinikum-Bremen-LdW.de


Genitalkarzinome

http://www.tumorzentren.de

Bösartige Tumoren der Gebärmutter oder der Eierstöcke erfordern oft sehr ausgedehnte, sogenannte radikale Operationen. Alle onkologischen Operationsverfahren werden in unserem Hause durchgeführt, falls erforderlich in Kooperation mit der chirurgischen Klinik oder mit Kollegen aus der Urologie. Nach großen Eingriffen ist eine vorübergehende postoperative intensivmedizinische Überwachung üblich. Im Rahmen einer radiologisch-onkologischen Konferenz wird auch eine eventuell erforderliche Nachbehandlung individuell festgelegt. Medikamentöse Nachbehandlung (Chemotherapie) wird entweder stationär in der Frauenklinik oder tagesstationär in der interdisziplinären onkologischen Tagesklinik durchgeführt. Eine evetuell erforderliche Bestrahlungstherapie erfolgt ambulant in der Praxisgemeinschaft, die auf dem Gelände des Klinikum Bremen-Mitte angesiedelt ist.


Mammakarzinome

Bei gutartigen und bösartigen Tumoren der Brust streben wir eine rasche Diagnosesicherung und zeitnahe operative Versorgung an. Oft wird im Rahmen eines Mehrstufenkonzeptes bei der Erstvorstellung in örtlicher Betäubung und unter sonografischer Kontrolle eine Feinnadelpunktion oder eine Stanzbiopsie des Knotens durchgeführt, um nach feingeweblicher Untersuchung auf Gut- oder Bösartigkeit die Patientinnen über die vorgesehehenen Therapiemodalitäten eingehend zu informieren und die Operation dann entsprechend zu planen. Bei nicht tastbaren Befunden erfolgt präoperativ entweder eine ultraschallgesteuerte Markierung oder eine stereotaktische Drahtmarkierung durch die Radiologen unseres Hauses.

In den meisten Fällen kann auch bei bösartigen Befunden brusterhaltend und kosmetisch ansprechend operiert werden. Sollte eine Brustamputation unumgänglich sein, können wir Ihnen rekonstruktive Wiederaufbauverfahren mit körpereigenem Material (z. B. Latissimus dorsi-Plastik) oder mit Hilfe von Expander- bzw. Silikonprothesen anbieten. Die Entfernung der Lymphknoten in der Achselhöhle ist integrierter Bestandteil der operativen Therapien beim Brustkrebs. In geeigneten Fällen führen wir nach entsprechender Vorbereitung die operative Entfernung des Wächterlymphknotens durch. Sollte dieser Lymphknoten unauffällig sein, kann auf die belastende Ausräumung der Achselhöhle verzichtet werden. Vor, während und nach dem Aufenthalt werden die erkrankten Frauen von Breast nurses begleitet.


Plastische und rekonstruktive Mammachirurgie

In unserer Klinik führen wir plastische Operationen wie Brustvergrößerungen und –verkleinerungen und auch Bauchdeckenstraffungen durch. Hierzu gibt es eine Spezialsprechstunde, in der wir Sie ausführlich über Möglichkeiten und gängige Operationsmethoden informieren. Hier können Sie sich auch über mögliche Wiederaufbauverfahren nach Brustamputation beraten lassen. Es kommen Techniken mit körpereigenem Material (Muskelverschiebeplastiken, z. B. die Latissimus dorsi-Plastik) oder ein mehrstufiger Wiederaufbau mit Prothesen in Frage.

Anmeldung:
  (0421) 879 - 1243

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Notfall

Die wichtigsten Nummern für den Notfall

Hier sind die wichtigsten Nummern für den Notfall auf einen Blick:

Unsere Notfallaufnahmen:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 - 2020
Klinikum Bremen-Ost0421 408 - 1291
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 - 1443
Klinikum Links der Weser0421 879 - 1206

Unsere Notfallambulanzen in den Kinderkliniken:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 5410
Klinikum Links der Weser0421 879 1478
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 – 1371
Notfallambulanz im Links der Weser

Im Notfall

Notfallnummern - Anfahrt - Kontakt

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Im Notfall rufen Sie bitte einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

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 Faxnummern zu den Kliniken finden Sie jeweils auf den Klinik-Seiten
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