Zentrum für Psychosoziale Medizin

Psychoseseminar für Angehörige

Liebe Angehörige,

Sie haben eine enge Verbindung mit einem Menschen, der an einer Psychose aus dem schizophrenen Formenkreis erkrankt ist. Früher wurde fälschlicherweise die Familie als Ursache der Erkrankung betrachtet. Das ist inzwischen auch durch viele wissenschaftliche Untersuchungen widerlegt worden.

Im Gegenteil, heute weiß man, dass die Angehörigen und Freunde ganz entscheidend dazu beitragen können, dass man mit der Erkrankung besser fertig wird. Sie spielen auch eine wichtige Rolle in der Bewältigung der psychosozialen Folgen, die manchmal doch sehr erheblich sein können.

Gleichzeitig haben Sie aber auch persönlich erfahren, dass eine solch schwere Erkrankung wie die Schizophrenie nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für Sie eine sehr große Belastung darstellt. In unserem Psychoseseminar können Sie wesentliche Informationen über die Erkrankung, deren Behandlung und deren Rückfallvorbeugung erfahren. Zum anderen bietet das Seminar die Möglichkeit, Ihre persönlichen Erfahrungen mit anderen betroffenen Angehörigen auszutauschen, was häufig als Entlastung erlebt wird.

 

Zeitpunkt:Mittwoch, 18:00 - 19:30 Uhr
Ort:Tagesklinik Ost, Haus 12 im Park
Klinikum Bremen-Ost, Züricherstr.40, 28325 Bremen 
Dauer:5 Gruppenabende, wöchentlich
Nächstes Seminar:beginnt Mittwoch, den 08. August 2018 
Leitung des Seminars: Psych. Psychotherapeutin Frau A. Fürstenberg
Psychologin Frau L. Kays
Gruppengröße:max. 14 Personen

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Bitte melden Sie sich zum Seminar an, entweder zwischen 8.00 und 18.00 Uhr unter der Nummer:
 (0421) 408 1590 (Station 3A)
oder per Mail an
 anne.fuerstenbergnicht spammen(at)gesundheitnord.de 

 

 

Internationale Psychiatrie-Tagung am Klinikum Bremen-Ost

Ist eine Behandlung von Psychosen auch mittels psychosozialer Ansätze möglich? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es auch bei schwer Erkrankten?

Fragen wie standen im Mittelpunkt der Jahrestagung des ISPS-Verbandes (International Society for Psychological and Social Approches to Psychosis), die vom 21. bis 23. Juni 2018 im Zentrum für Psychosoziale Medizin am Klinikum Bremen-Ost stattgefunden hat. Mitorganisator war der Leiter des Zentrums für Psychosoziale Medizin der Gesundheit Nord, Prof. Jens Reimer. Er möchte das Thema "Psychosebehandlung auch jenseits von Medikamenten" verstärkt in der Klinik etablieren und derartig vernetzte Behandlungsansätze in Bremen weiter ausbauen.

An der Tagung haben sich rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer über etablierte und neue Behandlungsmöglichkeiten unter anderem in der Psycho- und Soziotherapie von Psychosen, aber auch in der Gestaltung eines genesungsfördernden Milieus ausgetauscht. Als eine der Referentinnen berichtete Frau Gwen Schulz aus Hamburg eindrucksvoll von ihren Erfahrungen als Psychose-Betroffene und als EX IN-Genesungsbegleiterin. "Die selbstverständliche Integration der Sicht der Betroffenen in unser tägliches Handeln ist eine der wichtigen Zukunftsaufgaben der Psychiatrie. In dieser Richtung haben wir u. a. mit der Einstellung von Genesungsbegleitern einige Schritte getan, weitere werden folgen." so Reimer zum Abschluss der Tagung. Den Teilnehmern hat die Tagung am KBO und in Bremen so gut gefallen, dass sie eine baldige Wiederkehr in Aussicht stellten.

Die Beiträge der ISPS-Tagung sind unter folgendem Link veröffentlicht:

http://www.zsp-salzwedel.de/isps-germany/ausgewaehlte-beitraege-der-fachtagungen/

Enno Nottelmann von Energiekonsens (von links), Architektin Steffi Kollmann, Professor Jens Reimer und Quartiersmanager Aykut Tasan vor den denkmalgeschützten Gebäuden auf dem Klinikgelände Bremen-Ost. (PETRA STUBBE)

Im Klinikum Bremen-Ost sucht man auch architektonisch nach Wegen aus einengegenden Verhältnissen - wie Architektur die Atmosphäre beeinflussen kann.

Osterholz. Zwang lässt sich in der Psychiatrie wohl nie ganz vermeiden. Manche Patienten müssen vor sich selbst geschützt werden, vor manchen Patienten müssen andere geschützt werden. Allerdings bildet eine von Zwang geprägte Umgebung kein Erfolg versprechendes, therapeutisches Milieu.

Syker Kreis Zeitung vom 23. November 2017

Leitlinie zur Alkoholsucht-Behandlung im Fokus BREMEN

In Bremen geht ein wissenschaftliches Projekt zur Behandlung von Alkoholsucht an den Start. Darin soll erforscht werden, wie Leitlinien in der Behandlung von solchen Patienten besser genutzt werden können.

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Weser Kurier, Bremen vom 17.08.2017, S.BTAG (Tageszeitung / täglich ausser Sonntag, Bremen) Martin Ulrich

Gespräche über Psychiatriereform im Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und Zwang

Neue Vahr Südost. Unter der Überschrift "Psychiatrie 2.0 - Die Psychiatrie bewegt sich" trafen sich jüngst Fachleute und Politiker im Bürgerzentrum Neue Vahr. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe, die nun ins vierte Jahr geht. Gesundheitssenatorin Eva Quante-Brandt eröffnete den Austausch im gut besuchten Saal.

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Weser Kurier, Bremen vom 15.06.2017, S.BTAG (Tageszeitung / täglich ausser Sonntag, Bremen)
15.06.2017

Suchterkrankungen Thema der Reihe „Patienten fragen − Chefärzte antworten“

Warum machen Drogen süchtig?Jens Reimer: Es gibt mehrere Faktoren, die da zusammenwirken: Vererbung macht einen Teil aus, die soziale Umwelt und die Droge an sich. Drogen docken ganz unabhängig von ihrer jeweiligen „Giftigkeit“ oder der Frage, ob sie legal oder illegal erhältlich sind, direkt an Rezeptoren im Gehirn an, die an der Steuerung des  Dopaminausstoßes beteiligt sind.

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Quelle: Frank Röder / CHROMORANGE-picture-alliance

Auch in Europa besorgen sich viele Menschen ohne Rezept verschreibungspflichtige Beruhigungsmittel

Erstmals haben Forscher untersucht, wie es um den Missbrauch verschreibungspflichtiger Psychopharmaka in fünf europäischen Ländern steht. Ihre Ergebnisse sind besorgniserregend.

Fernsehen:

Alkohol - die wichtigsten Fakten

plietsch. - 09.05.2016 21:00 Uhr

Welche Mengenempfehlungen gibt es fürs Trinken von Alkohol? Warum vertragen Frauen weniger als Männer? Plietsch liefert die wichtigsten Fakten zum Thema Alkohol

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Manche Menschen reagieren auf Lärm oder Gerüche extrem empfindlich. Sie nehmen Spannungen unter Menschen war, können sich schwer abgrenzen. Hochsensibel werden diese Menschen genannt. Ein Persönlichkeitsmerkmal, das zur Zeit Thema vieler psychologischer Bücher ist. Wir haben eine Hochsensible getroffen und sprechen anschließend mit Jens Reimer, dem Leiter des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Klinikum Bremen-Ost.
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Radio:

Der schmale Grat zur Sucht

Gespräch mit dem Sucht-Forscher Jens Reimer

Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland - die Dunkelziffer liegt vermutlich darüber - sind alkoholabhängig. Viele von denen, die trocken werden wollen, suchen Selbsthilfegruppen auf, zum Beispiel die Anonymen Alkoholiker. Das sind wichtige Gruppen, sagt der Suchtmediziner Jens Reimer. "Wenn wir mal 100 Jahre zurückschauen, hat sich eigentlich keiner der Alkoholkranken angenommen."
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Notfall

Die wichtigsten Nummern für den Notfall

Sie haben sich verletzt? Ein Angehöriger hatte einen Unfall oder fühlt sich plötzlich schlecht? Im Notfall rufen Sie bitte einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

Feuerwehr/Rettungsdienst
 112

Unsere Notfallaufnahmen:

Notfallaufnahmen: Notfallambulanzen
in den Kinderkliniken:
Klinikum Bremen-Mitte
 (0421) 497 2020
Klinikum Bremen-Mitte
 (0421) 497 5410
Klinikum Bremen-Ost
 (0421)  408 1291
Klinikum Bremen-Nord
 (0421)  6606 1443
Klinikum Bremen-Nord
 (0421) 6606 1371
Klinikum Links der Weser
 (0421) 879 1206
Klinikum Links der Weser
 (0421) 879 1478
Notfallambulanz im Links der Weser

Im Notfall
Giftnotruf Niedersachsen/Bremen
 0551 19240

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
 116117
Die Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigung sind über die bundesweite Rufnummer 116 117 zu erreichen. Der Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass Patienten außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstundenzeiten ärztlich versorgt werden, abends, an den Wochenenden und an Feiertagen

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Anfahrt

Für jeden Standort finden Sie hier eine Anfahrtskizze, einen Lageplan und eine Verknüpfung mit den aktuellen Haltestellenfahrplänen der BSAG.

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 Faxnummern zu den Kliniken finden Sie jeweils auf den Klinik-Seiten
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