Fort- und Weiterbildung (Veranstalter)

Fachpflege in der Psychiatrie

Sehr geehrte/r Websitebesucher/in,

wir danken Ihnen für Ihr Interesse an unserem beruflichen Weiterbildungsangebot „Fachpflege in der Psychiatrie“. Wir haben Ihnen daher die wesentlichen Informationen über unsere Weiterbildungsstruktur, deren Ziele und Inhalte und über unser Verständnis von Lernen innerhalb unserer Maßnahme zusammengestellt, um Ihnen eine grundsätzliche Orientierung zu geben, die Ihnen auf ihrem Weg zum Weiterbildungsabschluss „Fachpflegerin / Fachpfleger Psychiatrie“ behilflich sein soll. Darüber hinaus stehen wir Ihnen natürlich auch gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Unsere Weiterbildungsstätte

Die „Weiterbildungsstätte für Fachkrankenpflege in der Psychiatrie“ ist eine durch die Freie Hansestadt Bremen staatlich anerkannte Weiterbildungsstätte für Gesundheitsfachberufe, die organisatorisch dem Integrativen Bildungszentrums des Klinikums Bremen-Ost als Schwerpunktkrankenhaus für Psychiatrie im Lande Bremen zugehörig ist.

 

Die Hauptaufgabe der Weiterbildungsstätte stellt die berufliche Weiterqualifizierung von Mitarbeitern im Sinne einer Wiederaufnahme organisierten Lernens nach Abschluss der Berufsausbildung in einem erlernten Gesundheitsfachberuf dar. In einer modularisierten Weiterbildungsmaßnahme im Gesamtumfang von 800 Stunden erwerben die Teilnehmer den Abschluss „Fachpfleger / Fachpflegerin für Psychiatrie“. Die Weiterbildung vermittelt fach- oder funktionsbezogen theoretisches Wissen und praktische Fähigkeiten mit dem Ziel, die Berufsqualifikation der Teilnehmer zu erhöhen und zur Tätigkeit in speziellen Bereichen besonders zu befähigen. In unserer Weiterbildungsstätte beschäftigen wir eine Vielzahl interner und externer Fachdozenten zu verschiedensten Themenbereichen, die über langjährige Lehrerfahrungen verfügen und ihre Unterrichte eng an den Bedürfnissen und Arbeitsbezügen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausrichten.

Nach oben

Eingangsvoraussetzungen

Die Voraussetzungen für den Besuch unseres Weiterbildungsgangs sind die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung „Gesundheits- und Krankenpfleger“ oder „Gesundheits- und Krankenpflegerin“ , „Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger“ oder „Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin“ oder „Altenpfleger“ oder „Altenpflegerin“.

 

Ab 2017 wird ebenfalls für das Berufsfeld der "Heilerziehungspflege" das Weiterbildungsangebot geöffnet. Die hierzu notwendige Anpassung der Weiterbildungs- und Prüfungsverordnung steht kurz vor ihrer Verabschiedung.

 

Zusätzlich ist der der Nachweis über einer mindestens 1-jährigen Tätigkeit in der Pflege unter den oben angegebenen Berufsbezeichnungen erforderlich.

Ein Interesse am Themenfeld der psychiatrischen Pflege sollte selbstverständlich vorhanden sein.

Nach oben

Inhalte der Weiterbildung

Pflege in der Psychiatrie bedeutet vor dem Hintergrund zunehmender Professionalisierung und Wissenschaftsorientierung mehr als das reine Wissen um psychiatrische Krankheitsbilder. Professionelle Pflege zeichnet sich dadurch aus, dass sie eine eigenständige und abgrenzbare Disziplin zu anderen Berufsfeldern darstellt und innerhalb des eigenen Handlungsrahmens autonome und verantwortliche Entscheidungen treffen und entsprechend Handeln kann. Dieses stellt die Grundlage einer erfolgreichen inter –und transdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen dar und setzt ein hohes Maß an beruflicher Kompetenzentwicklung voraus.

 

Eine lange Zeit galt Beziehungsarbeit allein als Dreh –und Angelpunkt psychiatrischer Arbeit im Handlungsfeld der Pflegenden. Die interpersonelle Beziehung zum Patienten ist aber in dem neuen Verständnis professioneller psychiatrischer Pflege nicht mehr das einzige, was psychiatrische Pflege tut, es ist vielmehr der Kontext in dem sie  arbeitet und in dem pflegerische Interventionen durchführt werden. Die therapeutische Beziehung zwischen Pflegendem und Patienten bildet dabei den Kern psychiatrischer Arbeit. Es scheint daher nicht länger ausreichend zu sein, diese Beziehung der Rolle und Identifikation von Pflege zugrunde zu legen. Sie ist keine Intervention, welche Pflegende durchführen. Sie ist auch keine Theorie, die mehr oder weniger akzeptabel ist. Sie liegt in der Natur der Arbeit: Sie ist psychiatrische Pflege (McCabe 2002).

 

Innerhalb unserer Weiterbildung setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Vielzahl pflegerelevanter Konzepte auseinander. Sie übersetzen gemeinsam die gewonnenen Erkenntnisse auf ihre alltäglichen Handlungssituationen, um zunehmend ihre Rolle als „Pflegeexperten“ wahrzunehmen. Hierbei spielen selbstverständlich grundlegende Einblicke in die fachverwandten Bezugswissenschaften, ein sicherer Umgang mit wissenschaftlichen Texten, die Entwicklung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im kommunikativen Bereich, zur Krisenbewältigung, zur Selbstreflektiertheit u.v.m. eine erhebliche Rolle. Die Weiterbildungsstätte folgt hierbei traditionell dem Lehr –und Lernverständnis einer themenzentrierten und gleichermaßen interaktiven Erschließung von Bildungsinhalten innerhalb der Lerngruppe. Die Teilnehmer sollen in unterschiedlichsten Handlungsfeldern ihre Kompetenzen erfahren und festigen, ihre eigene Rolle als Pflegende zunehmend kritisch reflektieren und eigene Handlungs –und Verhaltensweisen begründen und erweitern lernen. 

Nach oben

Organisation der Weiterbildung

Der Aufbau der Weiterbildung „Fachpflege in der Psychiatrie“ wird erst seit wenigen Jahren in modularisierter Form gemäß der Weiterbildung –und Prüfungsverordnung (WBPVO) für Pflegeberufe in der freien Hansestadt Bremen angeboten. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 800 Stunden (Präsenz), die zu 5 Modulen aufgeteilt sind und jeweils mit einer Prüfung abschließen. Eine Übersicht der Module und ihrer curricular vorgeschriebenen Themenschwerpunkte haben wir im Anhang beigefügt. Die Weiterbildung endet mit der Abschlussprüfung. Somit sind insgesamt 6 Prüfungen zu absolvieren.

 

Die WBPVO schreibt vor, dass ein Einstieg in die Weiterbildung jederzeit möglich sein muss. Dieses bedeutet, dass die Module inhaltlich nicht aufeinander aufbauen dürfen und den Teilnehmern somit eine zeitnahe und unkomplizierte Aufnahme der Maßnahme ermöglicht werden soll. Im Gegensatz zum früheren Ausbildungssystem, welches eine geschlossene und auf einen Zeitraum von 2 Jahren ausgelegte Weiterbildung vorsah, können Sie nun individueller Ihre Module planen und besuchen.

 

Die Module und die Abschlussprüfung müssen in einem Zeitraum von maximal 4 Jahren absolviert werden. Dieses sichert Ihnen die Flexibilität und auch die Möglichkeit, z.B. mit einem Modul auszusetzen, falls sich ihre zeitlichen oder persönlichen Rahmenbedingungen mal unerwartet verändern sollten.

Nach oben

Zeitaufwand

Erfahrungsgemäß liegt der zeitliche Gesamtaufwand (oder fachsprachlich: der Workload) der Weiterbildung etwas höher als 800 Stunden. Dieses liegt darin begründet, dass innerhalb der berufspraktischen Anteile, die einen notwendigen Bestandteil jeden Moduls darstellen, durch die Teilnehmer eigenständig Hausarbeiten, Projekte, o.ä. angefertigt, durchgeführt und ausgewertet werden.

 

Innerhalb dieser Bearbeitungsphasen vertiefen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Fachinhalte und werden dadurch zur „Expertin“ oder zum „Experten“ für Ihr Thema, das dann letztendlich auch Gegenstand der Modulprüfungen sein wird, ähnlich wie in der Abschlussprüfung. Somit liegt der realistische Zeitaufwand etwa zwischen 1200 -1600 Stunden, je nach Intensität der Vor –und Nachbereitung von Unterrichtsinhalten oder des individuellen Aufwands zur Ausgestaltung der Hausarbeiten oder Projekte.

Nach oben

Lehren und Lernen

Die Weiterbildung bietet den Teilnehmer neben der notwendigen theoretischen Auseinandersetzung mit den Bildungsinhalten der psychiatrischen Pflege und ihrer Bezugsfächer (Psychologie, Psychiatrie, Pharmakologie, etc.) stets die Möglichkeit für eigenständiges und „lebendiges Lernen“. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt diese Art des Lernens bedingt durch die eigene Lernbiographie oftmals etwas Neues und Ungewohntes dar und schafft Verunsicherungen. Diese lösen sich im Verlauf erfahrungsgemäß schnell auf und die Lernenden profitieren deutlich von den Vorteilen, die eigenverantwortliche und selbstgesteuerte Lernorganisationsformen mit sich bringen.

Im Verständnis unserer Weiterbildungsstätte stellen Unterrichtssituationen immer auch Lernsituationen dar, in denen sich Kompetenzen durch die gemeinsame, solidarische und gesteuerte Auseinandersetzung mit einem Thema entwickeln und festigen können. Lernende sind auch immer Handelnde in einer Unterrichtssituation, die daher möglichst vor dem Hintergrund einer erkennbaren Handlungsorientierung sowie der Förderung eines selbstverantwortlichen, verknüpfenden, sinnhaften und „entdeckenden Lernens“ angelegt sein sollte. Effektive und nachhaltige Lernprozesse beziehen das Vorwissen, die Kompetenzen, die Interessenlagen und Lebensweltbezüge der Teilnehmer zum Lerngegenstand unbedingt mit ein, berücksichtigen in hohem Maße die Möglichkeit zur Interaktion innerhalb der Lerngruppe und ermöglichen es dem Einzelnen, eine aktive Rolle im Gesamtprozess einnehmen zu können.

Auch wir können nicht komplett auf die Auseinandersetzung mit  theoretischen Konzepten und Modellen verzichten, wir bemühen uns aber, den Anteil von „Frontalunterricht“ so gering wie möglich zu halten. Hierbei unterstützen uns bei der Bearbeitung der unterschiedlichsten Bildungsinhalte wechselnde Methoden –und Sozialformen, um den Teilnehmern und Teilnehmerinnen ein gutes Maß an Sicherheit, Abwechslung und Orientierung zu bieten und gleichermaßen ein Maximum an Autonomie und Entfaltungspotenzial zu ermöglichen.

Nach oben

Prüfungsanforderungen

Jedes der 5 Module endet mit einer schriftlichen, mündlichen oder praktischen Prüfung. Insgesamt werden Sie innerhalb Ihrer Weiterbildung 6 Prüfungsleistungen erbringen, denn im Anschluss an die erfolgreiche Teilnahme an den Modulen erwerben Sie sich das „Recht zur Antragstellung“ auf die Abnahme der Abschlussprüfung, die ebenfalls in der Weiterbildungsstätte abgelegt wird. Die Abschlussprüfung beinhaltet die Anfertigung einer Abschlussarbeit in einem Umfang von ca. 30 Seiten (Fließtext) zu einem durch Sie selbst vorgeschlagenen Thema. Dieses sollte einen deutlichen Bezug zum Handlungsfeld der „psychiatrischen Pflege“ besitzen und Verknüpfungen mit den Inhalten der fachverwandten Bezugsfächer aufweisen, die innerhalb der Weiterbildung unterrichtet worden sind. Innerhalb eines mündlichen Kolloquiums von der Dauer von 30 Minuten „verteidigen“ Sie Ihre Arbeit dann vor dem Prüfungsausschuss, der sich ausschließlich aus den Dozenten der Weiterbildungsstätte zusammensetzt. Den Prüfungsvorsitz führt ein Vertreter der senatorischen Behörde für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit.

 

Dieses bedeutet, dass Sie von Menschen geprüft werden, die Sie bereits aus den Unterrichten kennen. Die behördlichen Prüfungsvorsitzenden sind zudem sehr erfahren und mit den Inhalten der Weiterbildung vertraut. Unser Ziel ist es, eine möglichst entspannte und angstfreie Prüfungsatmosphäre zu schaffen und mit Ihnen einen Dialog über Ihr Prüfungsthema zu führen.

 

Sie werden im Verlauf Ihrer Ausbildung auf fast alle Eventualitäten vorbereitet und die Weiterbildungsstätte begleitet Sie angemessen und individuell auf Ihrem Weg zur Abschlussprüfung. Durch die gemeinsamen Entwicklungs- und Lernprozesse innerhalb der Grund –und Fachmodule erlangen Sie alle notwendigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Anforderungen der Weiterbildung und ihrer Prüfungsstruktur gerecht werden zu können.

Und sollte doch mal eine Prüfung „daneben gehen“ können Modul- und Abschlussprüfung natürlich auch 1 x wiederholt werden nach gemeinsamer und gründlicher Reflexion des „Missgeschicks“ durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und den Vertretern der Weiterbildungsstätte.

Nach oben

Kontaktdaten und Bewerbungen

Wir hoffen Ihnen mit unseren Ausführungen etwas Orientierung gegeben zu haben. Eine differenziertere Aufstellung von Zeiten, Kosten und thematischen Inhalten der unterschiedlichen Module haben wir in unseren Unterseiten zusammengestellt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihr Interesse für unsere Weiterbildung geweckt oder gefestigt haben sollten und stehen Ihnen selbstverständlich auch gerne zu einem persönlichen Vorgespräch hier in unserem Hause zur Verfügung.

Sie erreichen uns Mo.-Fr. im Regelfall zwischen 7:30 – 16:00 Uhr oder Sie hinterlassen uns eine kurze Nachricht auf dem Anrufbeantworter.

Bewerbungen richten Sie diese bitte unter Einreichung der üblichen Unterlagen und Nachweise über Ihren Berufsabschluss und Ihrer Berufstätigkeit bei uns ein.

Bewerbungsanschrift

Gesundheit Nord gGmbH
Standort: Klinikum Bremen-Ost
Weiterbildungsstätte für Fachkrankenpflege
in der Psychiatrie
Integratives Bildungszentrum
Herr Adamowsky
Züricher Straße 40
28325 Bremen

Nach oben

Martin Adamowsky

Martin Adamowsky

Weiterbildungsstätte für
Fachkrankenpflege in der Psychiatrie

Klinikum Bremen-Ost gGmbH
Integratives Bildungszentrum
 0421 - 408 61829
 0421 - 408 1985
 martin.adamowskynicht spammen(at)klinikum-bremen-ost.de

Die Weiterbildungsstätte betreibt zusätzlich eine eigene Webseite mit aktuellen und weiterführenden Informationen aus dem Fachgebiet der psychiatrischen Pflege und zu besonderene Fort- und Weiterbildungsangeboten. Sie erreichen sie über den oben stehenden Link.


Zum direkten Einstieg in die Lernplattform Moodle folgen Sie bitte dem oben stehenden Link.


Kostenstruktur in Kürze

  • Grundmodul 1 (720,-EUR)
  • Grundmodul 2 (1200,-EUR)
  • Fachmodul 1 (960,-EUR)
  • Fachmodul 2 (960,-EUR)
  • Fachmodul 3 (1100,-EUR, enthält Adherence-Therapeutenausbildung).
Sie sind hier:Weiterbildungsstätte für Fachpflege in der Psychiatrie - Klinikum Bremen Ost-

Notfall

Die wichtigsten Nummern für den Notfall

Hier sind die wichtigsten Nummern für den Notfall auf einen Blick:

Unsere Notfallaufnahmen:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 - 2020
Klinikum Bremen-Ost0421 408 - 1291
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 - 1443
Klinikum Links der Weser0421 879 - 1206

Unsere Notfallambulanzen in den Kinderkliniken:

Klinikum Bremen-Mitte0421 497 5410
Klinikum Links der Weser0421 879 1478
Klinikum Bremen-Nord0421 6606 – 1371
Notfallambulanz im Links der Weser

Im Notfall

Notfallnummern - Anfahrt - Kontakt

  • Sie haben sich verletzt?
  • Ein Angehöriger hatte einen Unfall oder fühlt sich plötzlich schlecht?

Im Notfall rufen Sie bitte einen Krankenwagen, der sie schnell und sicher ins Krankenhaus bringt.

...lesen

Anfahrt

Für jeden Standort finden Sie hier eine Anfahrtskizze, einen Lageplan und eine Verknüpfung mit den aktuellen Haltestellenfahrplänen der BSAG.

Zentraler Kontakt

Kontakt

Gesundheit Nord | Klinikverbund Bremen
Kurfürstenallee 130
28211 Bremen

Postadresse:
Gesundheit Nord | Klinikverbund Bremen
28102 Bremen

 (0421) 497 0
 Faxnummern zu den Kliniken finden Sie jeweils auf den Klinik-Seiten
 Infonicht spammen(at)Gesundheitnord.de

Haben wir Ihr Interesse geweckt?
Dann schicken Sie uns eine Nachricht –
wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen!

Telefonzentralen

Klinikum Bremen-Mitte
 0421 497-0

Klinikum Bremen-Nord
 0421 6606-0

Klinikum Bremen-Ost
 0421 408-0

Klinikum Links der Weser
 0421 879-0

Kontaktformular

Kontaktformular

Damit wir Ihre Nachricht schnell bearbeiten können, wählen Sie bitte die Klinik/Gesellschaft aus: