„Es gibt keine Menge Alkohol, die nicht schädlich ist“

Im Aktionsmonat Dry January verzichten viele Menschen aktuell einen Monat lang auf Alkohol. Wie sich das kurzfristig auf den Körper auswirkt und was solch ein Verzicht langfristig bewirken kann, erklärt der Bremer Internist und Chefarzt PD Dr. Jan-Michel Otte.

Alkohol ist nach wie vor eine der verbreitetsten legalen Drogen in Deutschland. Laut Bundesdrogenbeauftragtem haben 87 Prozent der 18- bis 59-Jährigen in den vergangenen 12 Monaten mindestens bei einer Gelegenheit Alkohol konsumiert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts nimmt jeder dritte Erwachsene drei oder mehr alkoholische Getränke pro Woche zu sich. Der internationale Aktionsmonat Dry January soll dabei helfen, den Konsum und somit auch Gesundheitsrisiken, die durch den Alkohol entstehen, zu senken. Aber wie viel kann ein solcher Monat wirklich ausrichten?

Das passiert im Körper durch Alkoholverzicht

„Der Dry January ist aus medizinischer Sicht extrem viel Wert“, sagt PD Dr. Jan-Michel Otte, Chefarzt der Inneren Medizin im Klinikum Links der Weser und im Klinikum Bremen-Nord. Der Verzicht auf den Alkohol gebe dem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Schon ein Monat ohne Alkohol könne spürbare Veränderungen mit sich bringen. Die Leber beginnt sich zu erholen, Entzündungswerte können sinken und viele Menschen berichten von besserem Schlaf. „Alkohol stört auch die Produktion von Melatonin, einem Hormon, das für einen natürlichen und erholsamen Schlaf wichtig ist“, sagt Otte. Auch die Stimmung stabilisiert sich häufig, das Hautbild kann sich verbessern und regelhaft kommt es zu Gewichtsverlust. „Denn Alkohol liefert einerseits viele Kalorien und hemmt andererseits die Fett- und Kohlenhydratverbrennung“, sag Otte.

Aktionsmonat hilft, Trinkverhalten zu reflektieren

Doch was bringt der Monat, wenn man danach doch wieder zum Glas greift? „Das Gute ist: Viele Menschen verzichten auch Monate nach dem Dry January auf Alkohol oder trinken weniger als zuvor“, sagt Otte. Der bewusste Verzicht im Aktionsmonat helfe vielen, das eigene Trinkverhalten zu reflektieren. Schon reduzierte Mengen hätten einen positiven Effekt und einen gesundheitlichen Nutzen. Denn grundsätzlich gelte: „Es gibt keine Menge Alkohol, die nicht schädlich ist“, so Otte. Als risikoarm werden maximal 24 Gramm für Männer eingestuft. Das entspricht etwa einem Glas Wein (0,125 Liter) oder einem kleinen Bier. Für Frauen sind es maximal 12 Gramm Alkohol – also ein halbes Glas Wein oder ein halbes, kleines Bier. „Alles darüber hinaus gilt als risikoreich“, sagt Otte. Alkohol stehe nicht nur mit schweren Organschäden und Krebserkrankungen in Verbindung, sondern auch mit Unfällen.

Langfristige Folgen von Alkoholkonsum gravierend

„Alkoholkonsum kann sowohl kurzfristige als auch langfristige Schäden verursachen“, sagt Otte. Kurzfristig könne Alkohol etwa zu Gedächtnislücken, Schwindel oder einem veränderten Temperaturempfinden führen. „Langfristig sind die Folgen deutlich gravierender“, warnt Otte. Alkohol führt zu Entzündungen und Schädigungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse, erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Demenz und steigert die Wahrscheinlichkeit für zahlreiche Krebserkrankungen. Der Internist betont, dass insbesondere das Risiko für Tumoren des Verdauungstraktes, der Leber und der Bauchspeicheldrüse ansteige. Einige Menschen nutzen Alkohol auch zur Betäubung von Stress oder negativen Gefühlen, was langfristig in eine psychische und körperliche Abhängigkeit führen kann.  Otte hält deshalb viel von Aktionsmonaten wie dem Dry January. Sie gäben dem Körper Zeit zur Regeneration und würden Menschen dabei helfen, neue Wege im Umgang mit Stress und einer gesunden Ernährung zu lernen – ganz ohne Alkohol.

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