Hautkrebs taucht in vielen unterschiedlichen Ausprägungen auf. Neben den bekannten hellen und schwarzen Hautkrebs gibt es auch Lymphome, Merkelzellkarzinome, Sarkome, Hautmetastasen innerer Organe und vieles mehr. So vielfältig die Hautkrebsarten sind, so spezialisiert müssen Diagnose- und Therapieverfahren sein. Das Hautkrebszentrum bietet das komplette operative Spektrum der Hauttumorchirurgie, die entsprechende Vor- und Nachsorge inklusive Haut- und Lymphknotensonografie sowie zum Teil interdisziplinär durchgeführte medikamentöse Tumortherapien bei metastasierten Patienten an.

Operative Therapie

Die meisten Hautkrebsformen werden operativ behandelt. Wir bieten alle dermato-chirurgischen Verfahren einschließlich anspruchsvoller rekonstruktiver Eingriffe. Mit Hilfe von Hauttransplantationen und Lappenplastiken können beispielsweise Hautdefekte größtenteils verschlossen werden.

Medikamentöse Systemtherapie

Im Bereich der Therapie des malignen Melanoms haben sich in den letzten Jahren neue, zum teil sehr vielversprechende Weiterentwicklungen ergeben. Die klassische Chemotherapie ist dabei deutlich in den Hintergrund gerückt. Mit sogenannten Immuntherapeutika und zielgerichteten Medikamenten können wir mit großem Erfolg in das Tumorwachstum von malignen Melanomen eingreifen. Diese Therapeutika werden als Infusionen, aber auch als Tablettentherapie oral verabreicht. Über das Hautkrebszentrum am Klinikum Bremen-Mitte können wir diese sehr modernen Therapien, zum Teil auch interdisziplinär durchführen. Individuell wird mit den Patienten auch über eine Teilnahme an Studien gesprochen. 

Studienteilnahme

Eine Studienteilnahme für medikamentöse Therapien wird unseren Patienten im Hautkrebszentrum angeboten. Auch die Teilnahme an epidemiologischen Studien ist möglich.

Hierfür werden eigene Studien im Hautkrebszentrum durchgeführt. Es besteht außerdem eine Kooperation mit dem Hautkrebszentrum Buxtehude und dem Haut-Tumor-Zentrum Hannover, in dem Studien mit medikamentösen Systemtherapien durchgeführt werden.

Vorsorge – Digitale Auflichtmikroskopie

Wir bieten die digitale Auflichtmikroskopie zur Vorsorge von Hautkrebs an. Mit einer modernen, computerbasierten Technologie werden die Muttermale aufgenommen und in entsprechenden Abständen kontrolliert. Damit gelingt es, die Veränderungen möglichst frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls zu reagieren. Denn auch beim Hautkrebs gilt: Je früher der Krebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Hautlymphome

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik und Therapie von zum Teil seltenen Hautlymphomen. Dabei handelt es sich um bösartige Erkrankungen der Lymphozyten in der Haut. Das Hautkrebszentrum verfügt auch in diesem Bereich über viel Erfahrung bei Diagnose und Therapie (klinische Diagnostik, Lymphknotensonografie, Histologie und Labordiagnostik).

Hauttumorboard (Haut-Tumorkonferenz)

In einer speziellen Haut-Tumorkonferenz (Hauttumorboard) werden zahlreiche Fälle einmal wöchentlich mit einem interdisziplinären Team besprochen.

Für unsere Behandlungspartner aus dem ambulanten Sektor besteht die Möglichkeit, Patienten in der Haut-Tumorkonferenz vorzustellen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Herr Prof. Dr. Zutt und Hr. PD Dr. Kaune gerne zur Verfügung.

Strahlentherapie

In manchen Situationen kann es sinnvoll sein, eine Tumorerkrankung mittels einer sogenannten Strahlentherapie (Radioonkologie) zu therapieren. Hier besteht eine sehr enge Kooperation mit der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie sowie der Ambulanz Bremen (Fachbereich Strahlentherapie/Radioonkologie) am Standort Klinikum Bremen-Mitte.

Psychoonkologie

Für alle Hautkrebspatienten wird eine psychoonkolgische Mitbetreuung angeboten. Nicht selten gerät man durch die Diagnose eines Hautkrebses in eine Situation, in der man als Patient neben der medizinischen Betreuung auch psychologische Unterstützung benötigt. Über eine sehr enge Kooperation mit dem Zentralen Psychologischen Dienst am Klinikum Bremen-Mitte wird dieses im Rahmen der Behandlung im Hautkrebszentrum gewährleistet. Bereits während des stationären Aufenthaltes des Patienten besteht die Möglichkeit über eine Mitbetreuung durch speziell ausgebildete Psychoonkologen den Verarbeitungsmechanismen und supportiven Maßnahmen zur Akzeptanz der Krebserkrankung angeboten zu bekommen und zu erlernen.

Sozialdienst

Im Rahmen des Hautkrebszentrums Bremen-Mitte arbeiten wir sehr eng mit dem Sozialdienst am Klinikum Bremen-Mitte zusammen. Für die Hautkrebspatienten besteht eine direkte Ansprechpartnerin zur Beantwortung der sozialmedizinischen Fragestellungen. Patienten mit invasiven Hauttumoren wird ein direkter Kontakt mit dem Sozialdienst während des stationären Aufenthaltes in unserer Klinik angeboten. Dabei werden alle Fragen im Hinblick auf z.B. Schwerbehindertenausweise und sozialmedizinische Ansprüche geklärt. Darüber hinaus wird den Patienten bei entsprechender Indikation die Möglichkeit einer Rehabilitationsmaßnahme/ Anschlussheilbehandlung (AHB) erläutert und dann auch auf den Weg gebracht. Wir arbeiten dabei eng mit Rehabilitationseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet zusammen, die auf die Rehabilitation von Hautkrebspatientinnen und -patienten spezialisiert sind.

Selbsthilfegruppe

Gemeinsam mit der Bremer Krebsgesellschaft haben wir die „Selbsthilfegruppe Hautkrebs“ gegründet, die sich an jedem ersten Montag eines Monats trifft. Dort werden gemeinsame Erfahrungen von Patienten, zum Teil auch ärztlich durch die Klinik für Dermatologie und Allergologie begleitet, ausgetauscht und offen besprochen.

http://www.bremerkrebsgesellschaft.de/index.php/selbsthilfe/bremen-stadt

 

Notfall

Unsere Notfallaufnahmen:

Klinikum Bremen-Mitte

(0421) 497-2020


Notfallambulanz in der Kinderklinik
(0421) 497-5416

Klinikum Bremen-Nord

(0421) 6606-1443


Notfallambulanz in der Kinderklinik
(0421) 6606-1371

Klinikum Bremen-Ost

(0421) 408-1291

Klinikum Links der Weser

(0421) 879-1206


Notfallambulanz in der Kinderklinik
(0421) 879-1478

Im Notfall
Giftnotruf Niedersachsen/Bremen
 0551 19240

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
 116117
Die Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigung sind über die bundesweite Rufnummer 116 117 zu erreichen. Der Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass Patienten außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstundenzeiten ärztlich versorgt werden, abends, an den Wochenenden und an Feiertagen

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Kurfürstenallee 130
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