„In der Chirurgie kann ich Menschen ganz unmittelbar helfen“

Dr. Knut Müller-Stahl ist neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Bremen-Mitte und Klinikum Bremen-Ost

Dr. Knut Müller-Stahl ist neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Bremen-Mitte und Klinikum Bremen-Ost. Er folgt auf Prof. Michael Paul Hahn, der die Kliniken viele Jahre geleitet hat und nun in den wohlverdienten Ruhestand geht.

Für den neuen Chefarzt ist das Klinikum Bremen-Mitte vertrautes Terrain: Dr. Knut Müller-Stahl war bereits als Assistenzarzt in Bremens größtem Krankenhaus tätig. Sein Medizinstudium absolvierte der geborene Kölner an der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach dem Praktischen Jahr in Hannover, Salzgitter und Zürich zog es ihn 2005 ans Klinikum Bremen-Mitte, um dort die Weiterbildung in der Unfallchirurgie bei einem Maximalversorger zu beginnen. 2010 wechselte er in die Roland-Klinik, um seine Facharztausbildung abzuschließen. In 2011 kehrte er als Oberarzt in die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie an die St. Jürgen-Straße zurück. Zuletzt war er dort geschäftsführender Oberarzt. Als Chefarzt wird er nicht nur die Unfallchirurgie im Klinikum Bremen-Mitte, sondern auch die unfallchirurgische Klinik im Klinikum Bremen-Ost verantworten.

In den letzten Jahrzehnten, so sagt Müller-Stahl rückblickend, habe sich sein Fachgebiet enorm weiterentwickelt. „Die stationäre Behandlungszeit hat sich nahezu halbiert: ein Verdienst verbesserter diagnostischer Möglichkeiten, schonenderen Operationsverfahren und der guten berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit in der Klinik.“ Seinem Vorgänger Prof. Michael Paul Hahn sei es zu verdanken, dass insbesondere das Klinikum Bremen-Mitte unfallchirurgisch hervorragend aufgestellt sei und als einziges überregionales Traumazentrum des Landes Bremen im norddeutschen Raum eine große Bedeutung habe. Ein besonderer Schwerpunkt ist für Müller-Stahl dabei die Alterstraumatologie, also die Behandlung von Verletzungen bei alten Menschen. „Die Alterstraumatologie stellt sowohl demographisch als auch gesellschaftspolitisch einen wesentlichen Bestandteil unserer Patientenversorgung dar“, so Müller-Stahl. „Auf diesem Gebiet kooperieren das Klinikum Bremen-Mitte und das Klinikum Bremen-Ost seit Jahren hervorragend.“

Der neue Chefarzt betont zugleich, dass Krankenhäuser heute vor großen Herausforderungen stünden – die anhaltende Pandemie sei hierbei nur ein Teilaspekt. „Wir müssen uns mit dem zunehmenden Fachkräftemangel, dem Prozess zur Ambulantisierung zahlreicher medizinischer Leistungen am Krankenhaus und der erforderlichen Digitalisierung auseinandersetzen.“ Dass es gelingen wird, diese Aufgaben zu bewältigen – daran hat der zweifache Familienvater keinen Zweifel. „Es braucht unsere gemeinsame Anstrengung, damit wir als Krankenhaus attraktiv bleiben. Als Klinikverbund haben wir den Vorteil, uns standortübergreifend unterstützen und austauschen zu können. Dies ist im Sinne unserer Patienten und aller, die in den Kliniken tätig sind.“

Für Dr. Müller-Stahl stand schon zu Beginn des Studiums fest, dass er in der Chirurgie arbeiten wollte. „Der Entschluss, Unfallchirurg und Orthopäde zu werden, war beruflich die beste Entscheidung. In diesem Fach kann ich Menschen ganz unmittelbar helfen – das ist faszinierend und motivierend“, sagt der 45-Jährige.

Dabei habe ihn die Arbeit im Krankenhaus von Anfang an gereizt: „Krankenhäuser sind komplexe Systeme. Hier kann ich als Chefarzt gestalten und sinnvoll wirken. In Bezug auf den Erfolg der täglichen Arbeit bin ich Teil eines Ganzen, eben Gestalter in einem Behandlungsteam.“ Junge Mediziner für die Arbeit im Krankenhaus zu begeistern und sie zu fördern – auch das hat sich der neue Chefarzt vorgenommen. Medizinisch will er Bewährtes fortsetzen, aber auch nach vorne schauen: „Ich möchte die minimalinvasive Chirurgie weiterentwickeln und neue Behandlungsverfahren etablieren. An die Digitalisierung habe ich einen besonderen Anspruch: sie soll personelle und mentale Ressourcen bei allen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen freisetzen, damit wir uns gemeinsam wieder mehr auf die Behandlung unserer Patienten konzentrieren können.“

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