Schmerzen im Hüftgelenk entstehen meist durch eine Störung des Zusammenspiels von Hüftkopf und Hüftpfanne. Ursache ist häufig Verschleiß. Der Gelenkknorpel nutzt ab und Knochen reibt auf Knochen. Aber auch Entzündungen und Unfälle können Schmerzen in den Hüften auslösen, die das Gehen und Stehen ebenso beeinträchtigen wie das Liegen. Viele Betroffene fragen sich, wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Operation gekommen ist. „Entscheidend ist die Lebensqualität“, sagt Dr. Knut Müller-Stahl, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Klinikum Bremen-Mitte. Wenn die Hüfte so stark geschädigt sei, dass Schmerzen den Alltag einschränkten und konservative Therapien nicht mehr wirkten, dann sollte man über eine Operation nachdenken, so Müller-Stahl. In seinem Vortrag am Mittwoch,15. April um 18 Uhr im Vortragssaal ZOP am Klinikum Bremen-Mitte (Eingang Zentrale Notaufnahme) klärt der Chirurg über aktuelle schonende Verfahren zum Hüftgelenkersatz auf, spricht über die Schmerztherapien vor und nach der Operation und über die besten Wege, nach dem Eingriff schnell wieder auf die Beine zu kommen.
Der Vortrag in der Reihe „Gesundheit in Serie“, bei der leitende Ärztinnen und Ärzte des Klinikverbundes Gesundheit Nord Einblicke in medizinische Themen geben, ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Vorträge finden immer mittwochs an einem der vier Krankenhäuser des Verbundes statt. Alle Termine und Themen findet man unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie















