Wie sich der Klimawandel auf die Nierengesundheit auswirkt

Zum Weltnierentag (am 9. März): Bremer Nephrologe Prof. Jens Lutz über den Zusammenhang von Hitzeperioden und Nierenerkrankungen

Auch wenn nach dem jüngsten Schneefall in Bremen heiße Temperaturen gerade nicht so recht vorstellbar sind: Der letzte Rekordsommer ist erst wenige Monate her. 2022 war es von Juni bis August in Deutschland durchschnittlich so warm wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Hitze und Dürre machten vielen Menschen akut zu schaffen. Doch auch bei Menschen, die gefühlt ganz gut mit der Wärme umgehen können, wirken sich vermehrte Hitzewellen im Zuge des Klimawandels durchaus auf den Körper aus. Dabei geht es auch um die Nierengesundheit. „Wenn die Umgebungs- und Körpertemperatur steigt, dann braucht der Organismus mehr Flüssigkeit“, sagt Prof. Dr. Jens Lutz. Der neue Chefarzt der Medizinischen Klinik III im Klinikum Bremen-Mitte ist Experte der Nierengesundheit (Nephrologie) und kennt die Risiken, denen das Organ bei häufiger Hitze ausgesetzt ist.

„Die Gefahr, dass der Körper dehydriert – also zu wenig Flüssigkeit zur Verfügung hat – ist bei Hitze größer. Und fehlt die Flüssigkeit, wechseln die Nieren in den Sparmodus“, sagt Lutz. Das hat Folgen: Der Körper produziert weniger Urin, die Gefäße und Organe sind weniger gut durchblutet. Im schlimmsten Fall kann es sogar zu einem akuten Nierenversagen kommen. „Gerade ältere Menschen, bei denen die Speicherfunktion der Nieren nicht mehr ganz so ausgeprägt ist und auch das Durstgefühl nachlässt, können davon betroffen sein“, sagt Lutz. Das Nierenversagen könne auch unbemerkt passieren. Zwar könnten sich die Nieren davon wieder erholen, es steige aber das lebenslange Risiko einer chronischen Nierenerkrankung.

„Es besteht ein erwiesener Zusammenhang von vermehrten Hitzewellen und dem Auftreten von Nierenerkrankungen“, sagt Lutz. Durch Klimawandel und steigende Temperaturen würde das Thema Nierengesundheit in vielen Regionen der Welt zwangsläufig in den nächsten Jahren eine größere Rolle spielen. Besonders gelte das für Länder wie Deutschland mit einer heute schon vergleichsweise alten Bevölkerung. „Wir müssen deshalb über die Risiken aufklären, damit die Menschen ihren Flüssigkeitshaushalt besser an die neuen Voraussetzungen anpassen können.“

Prof. Dr. Jens Lutz ist Chefarzt der Medizinischen Klinik III und arbeitet für die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie in der Kommission „Klima, Umwelt und Niere“ auch an energie- und ressourcenschonenden Dialyseverfahren. 

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