Auf dieser Seite erhalten Sie einen Einblick in die Pflege des Behandlungszentrums. Kolleginnen und Kollegen geben dabei einen Einblick in ihre Arbeit.


"Ein Milieu, in dem die Patienten Alltag leben können"

Robert Bauer beschreibt hier in einer Audioslideshow die Zusammenarbeit im Pflegeteam und den Umgang mit Patientinnen und Patienten.


„Der Einstieg wurde mir leicht gemacht“

Irina Funke ist 34 Jahre alt und arbeitet bereits seit vielen Jahren im Pflegeteam des Psychiatrischen Behandlungszentrums in Bremen-Nord. Im Interview spricht die zweifache Mutter über ihren Berufsstart, ihre Karriereschritte und wie Corona heute die tägliche Arbeit beeinflusst.

 

Frau Funke, geben Sie doch mal einen kurzen Einblick in Ihre Arbeit!
Irina Funke: Das besondere hier ist, dass wir in den Bereichen des Diagnoseübergreifend behandeln,  d.h. nicht nur mit einem Krankheitsbild arbeiten, sondern mit ganz vielen verschiedenen - von Sucht über Depression bis zur Angststörung. Hinzu kommt, dass hier ein sehr familiäres Flair herrscht. Sowohl der stationäre und tagesklinische Bereich wie auch PIA – also die psychiatrische Institutsambulanz – ist hier unter einem Dach zusammen – und das mitten im Stadtteil. Wir arbeiten hier nach dem Prinzip, dass ein Patient dauerhaft die gleichen Ansprechpartner aus Medizin, Pflege und Therapie hat. So kann Vertrauen besser entstehen und Beziehungsabbrüche werden vermieden. Und auch nach einigen Jahren Pause können Patienten schnell wieder ein vertrautes Umfeld mit Menschen vorfinden, zu denen sie bereits Vertrauen aufgebaut haben.

Wie schnell haben Sie sich damals als neue Mitarbeiterin hier zurechtgefunden?
Die Einarbeitung steht hier sehr im Fokus, geht insgesamt über ein Jahr. So war das auch bei mir damals. Ich habe das als sehr wichtig empfunden. Jeder neue Kollege bekommt zu Beginn einen etablierten Kollegen an die Seite, mit dem er viele Schichten gemeinsam macht. So kann man Stück für Stück in das Team und seinen Job hineinwachsen. Es gibt ja gerade in der Pflege viele junge Frauen, die jetzt vielleicht gerade anfangen und eine gewisse Scheu vor der Psychiatrie haben. Für mich war früh klar, dass ich in diesen Bereich möchte. Und der Einstieg wurde mir leicht gemacht. Ich hatte immer einen Ansprechpartner.

Wie würden Sie das Team beschreiben?
Unser Team ist vielfältig. Es ist eine gute Mischung vom Alter aber auch von den Charakteren. Das ist auch für unsere Arbeit wichtig.

Warum?
Wir kümmern uns hier ja auch um Patienten mit sehr unterschiedlichen Krankheitsbildern und Charaktereigenschaften. Die Vielfalt im Team hilft dabei, dass schnell Vertrauen zwischen Patienten und Beschäftigten entstehen kann und sich feste Bezugspersonen herauskristallisieren, wir sprechen im BHZ von einer therapeutischen Gemeinschaft .

Wie hat sich die Coronasituation auf den Arbeitsalltag ausgewirkt?
Wir mussten unseren Alltag in vielen Punkten umstrukturieren. Viele gemeinsame Angebote wie Back- und Kochgruppen konnten erst einmal nicht stattfinden. Das Frühstück und Abendessen in Buffetform fiel weg. Und natürlich kann es auch mitunter schwierig sein, dass Menschen, die sich in einer psychischen Krisensituation befinden, zuerst daran denken sollen, sich an die wichtigen Hygieneregeln halten. Das ist eine herausfordernde Situation für alle, aber wir kriegen das gut umsetzt.

Wie denn?
Das ist immer eine Verständnisfrage. Wir bitten um Verständnis und weisen jede Patientin und jeden Patienten darauf hin, dass auch wir dauerhaft eine Maske tragen. Und wir weisen zum Beispiel auf die Möglichkeiten hin, dass man sie in persönlichen Patientenzimmern oder auch draußen im Innenhof mit genügend Abstand absetzen kann.

Zurück zu Ihnen: Sie sind zweifache Mutter, konnten aber auch ihre nächsten Karriereschritte weitergehen, warum war das kein Widerspruch?
Ich habe sehr viel Unterstützung erfahren. Ich hatte meine berufsbegleitende Fachweiterbildung, die ich damals gerade im Klinikum Bremen-Ost gemacht hatte, durch die Schwangerschaft und Elternzeit unterbrochen, konnte sie später aber wieder aufnehmen. Auch während der Schwangerschaft war es möglich, erst einmal in einem patientenferneren Bereich arbeiten zu können. Ich hatte und habe da immer einen Ansprechpartner. Dieses Entgegenkommen schätze ich sehr, dass immer auch nach Möglichkeiten geschaut wird.

Haben Sie schon Pläne, wo Sie sich zukünftig sehen?
Zum Thema Karriereplanung, wie es ja so schön heißt, ist man im BHZ in  regelmäßigem Austausch mit der Stationsleitung und auch der Klinikleitung. Ich könnte ich mir zum Beispiel auch gut vorstellen, irgendwann auch einmal in den Leitungsbereich zu gehen.

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