Endometriose zählt zu den häufigsten gutartigen Erkrankungen der Frau im gebärfähigen Alter. Während die Krankheit bei vielen weitgehend symptomfrei verläuft, hat jedoch etwa jede vierte bis fünfte Betroffene im Alter zwischen 20 und 40 Jahre einen so hohen Leidensdruck, dass eine Behandlung notwendig wird“, sagt Privatdozent Dr. Marc-Philipp Radosa. Der Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe am Klinikum Bremen-Nord hält in der Reihe „Gesundheit in Serie“ einen Vortrag zu dem Thema. Los geht es am Mittwoch, 20. Mai, um 18 Uhr im Klinikum Bremen-Nord (Konferenzraum 1, Zugang über den Haupteingang).
Was ist Endometriose eigentlich genau? Bei der Erkrankung entstehen gebärmutterähnliche Zellen außerhalb der Gebärmutterhöhle. „Die Symptome der Erkrankung sind häufig unspezifisch: verstärkte Regelschmerzen, ein unerfüllter Kinderwunsch, Schmerzen beim Stuhlgang oder Wasserlassen sowie beim Geschlechtsverkehr können Symptome einer Endometriose sein“, sagt Radosa. Die Therapie der Krankheit ist ein Schwerpunkt der Gynäkologie in Bremen-Nord. In einer wöchentlichen Endometriose-Sprechstunde können sich Frauen in der Klinik vorstellen, wenn der Verdacht einer Endometriose vorliegt.
Beim Vortrag am Mittwoch, 20. Mai, gibt Radosa einen Einblick in die Erkrankung und stellt die modernen Behandlungsmöglichkeiten vor. „Mit Ultraschall oder einer schonenden Bauchspiegelung samt moderner Kameratechnik können wir heute ohne große Eingriffe sehr genau diagnostizieren und später therapieren“, sagt Radosa. Eine Anmeldung für den Vortrag ist nicht notwendig, die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Veranstaltung bildet den Abschluss der ersten Halbserie der Veranstaltungsreihe, bei der Ärztinnen und Ärzte aus dem Klinikverbund einen Einblick in verschiedene Gesundheitsthemen geben. „Gesundheit in Serie“ wird nach einer Sommerpause dann ab September mit neuen Themen und Terminen fortgesetzt, die unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie veröffentlicht werden.















