Der Roboter als OP-Helfer

Mit dem sogenannten Da Vinci – einem mehrarmigen Roboter – können Operateure am Klinikum Bremen-Mitte heute noch präziser arbeiten. Durch die sehr beweglichen Arme haben Ärzte während minimal-invasiver Eingriffe (also per Schlüssellochtechnik) im Körper des Patienten noch mehr Spielraum als mit den herkömmlichen OP-Werkzeugen. Mit der Robotertechnologie, die im Klinikum Bremen-Mitte bereits seit mehr als zehn Jahren angewandt wird, ist der Klinikverbund Gesundheit Nord im Nordwesten Deutschlands in einer Vorreiterrolle. Seit 2016 arbeiten die Chirurgen mit der neuesten Generation Xi.

Verlängerter Arm des Chirurgen

Der Da-Vinci-Roboter operiert jedoch nicht selbst. Er ist lediglich der verlängerte Arm des Chirurgen – basierend auf der laparoskopischen Chirurgie. Die Operation wird mit dem da Vinci durch den Chirurgen durchgeführt. Der Chirurg hat die Kontrolle über das Gerät – nimmt er die Finger aus der Schlaufe (siehe Abbildung) oder wird der Kamerakontakt beendet, stellt der Roboter sofort jegliche Bewegung ein.

Viele Vorteile

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Onkologische Chirurgie werden seit Oktober 2016 bei verschiedenen Operationen mit diesem System gearbeitet, etwa bei bestimmten Eingriffe an der Gallenblase, Dickdarm und Mastdarm. Grundsätzlich sind auch Eingriffe mit da Vinci an der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse, Speiseröhre, Magen, Leber durchaus möglich.

Beim Da-Vinci-Verfahren bleiben alle Vorteile eines normalen minimalinvasiven Eingriffen bestehen (Geringer Blutverlust, schnelle Erholung, kosmetische Aspekte etc.) Hinzu kommt, dass der Chirurg noch präziser arbeiten kann. Das heißt: Jede Bewegung kann noch exaktereingestellt und ausgeführt werden, da der natürliche Händetremor (minimale ungeplante Bewegungen), den jeder Mensch hat, weggefiltert werden. Im Körper des Patienten hat der Chirurg über die variablen Geräte 360-Grad-Bewegungsfreiheit. Zudem profitiert der Operateur von einer optimalen 3-D-Übersicht mit derzehn bis 16-fachen Vergrößerung des zu operierenden Bereichs. Dabei arbeitet er in einer ergonomischeren Sitzhaltung.

Behandlungsspektrum

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