Das Team der Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie setzt sich aus verschiedensten Berufsgruppen zusammen. Durch die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team und die unterschiedlichen Expertisen, bieten wir eine individuelle und ganzheitliche Behandlung unserer Patient:innen an.

Station 15 A
(0421) 408 1745
Stationspflegeleitung: Norbert Hartwich Stellvertretung: Duygu Ates
- Aufnahme aller forensisch-psychiatrischer Patient:innen
- Neben Aufnahmefunktion, ebenso Kriseninterventionsstation
- Auftrag der Eingangsdiagnostik
- Therapievorbereitung sowie individuelle Behandlungsplanung
- Weiterverlegung auf die Therapiestationen
- Krisenintervention (Begleitung bei Krisen sowie Rückverlegung auf Therapiestation)
- Aufklärung zur besseren Orientierung der Patient:innen im Maßregelvollzug
- Eigener Hof, der nur dieser Station für Hofgänge zur Verfügung steht
Station 15 B
18 Behandlungsplätze
(0421) 408 2824
Stationspflegeleitung: Luise Emmert Stellvertretung: Pia Brodtmann
- Männer mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, vorwiegend gemäß § 63 StGB untergebracht
- Psychoedukation mit dem Ziel, Experte der eigenen Erkrankung zu werden
- Unterstützung einer angemessenen Realitätsorientierung und Abbau paranoider Ängste und Befürchtungen
- Psychopharmakotherapie
- Milieutherapie
- Soziales Kompetenztraining und Metakognitives Training
- Behandlung komorbider Abhängigkeitserkrankungen
Station 15 C
18 Behandlungsplätze
(0421) 408 2823
Stationspflegeleitung: Stefan Schmitz Stellvertretung: Hendrik Schmitt
- Männer mit Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis, vorwiegend gemäß § 63 StGB untergebracht
- Psychoedukation mit dem Ziel, Experte der eigenen Erkrankung zu werden
- Unterstützung einer angemessenen Realitätsorientierung und Abbau paranoider Ängste und Befürchtungen
- Psychopharmakotherapie
- Milieutherapie
- Soziales Kompetenztraining und Metakognitives Training
- Behandlung komorbider Abhängigkeitserkrankungen
Station 15 D
20 Behandlungsplätze
(0421) 408 1769
Stationspflegeleitungen: Gabriele Martin-Holsten, Stephan Kittlaus Stellvertretung: Christine Menzel
- Männer mit Abhängigkeitserkrankungen, Unterbringung gem. § 64 StGB
- Behandlung der Abhängigkeit: Behandlungsprogramm Sucht
- Basis A+B (Grundlagen des Maßregelvollzugs, Kommunikationsmuster, Verhaltensweisen und deren Änderungen)
- Deliktbearbeitung (BPS-Gruppen)
- Suchtinfogruppen, Wochenabschlussrunden, Stationsversammlungen
- Rückfallprävention sowie Rückfallbearbeitung
- Regelmäßiges Sport- und Freizeitprogramm
Patienten mit komplexen Therapiebedarfen
16 Behandlungsplätze
(0421) 408 67230
Stationspflegeleitung: Maren Seidler Stellvertretung: Felix Kummer
- Station für Männer untergebracht nach §63 StGB mit unterschiedlichen Straftaten und Behandlungsgrundlagen
- Barrierearmes Leben auf der Station, direkter Zugang zur Außenanlage mit Garten und Teich
- Körperliche Einschränkungen aufgrund somatischer Erkrankungen oder eines hohen Lebensalters werden individuell in der Behandlung berücksichtigt
- Eine milieutherapeutische Anbindung komplettiert das Stationssetting
Station 18 B
16 Behandlungsplätze
(0421) 408 67250
Stationspflegeleitung: Tobias Moos Stellvertretung: Katja Hein
- Männer mit Erkrankungen aus dem Spektrum der Persönlichkeitsstörungen; Unterbringung nach §63 StGB
- Die Behandlung erfolgt durch erfahrene, qualifizierte und engagierte multiprofessionelle Behandlungsteams
- Psychotherapeutische sowie aktiv gestaltete milieutherapeutische Angebote in Einzel- und Gruppensettings: Psychoedukation, Soziales Kompetenztraining, Förderung, Erwerb und Erhalt von lebenspraktischen Fähigkeiten, Skills- und Achtsamkeitsgruppe
- Deliktbearbeitung: Gruppentherapie nach dem deliktspezifischen Teil des Behandlungsprogramms für Sexualstraftäter revidierter Fassung (BPS-R)
Station 18 C
16 Behandlungsplätze
(0421) 408 67270
Stationspflegeleitung: Nils Behrens Stellvertretung: Karolina Adi
Die 16 Behandlungsplätze teilen sich auf in 6 Männerplätze und 10 Frauenplätze, von denen zwei, bei Bedarf, als Behandlungsplätze für Männer genutzt werden können.
- Männer und Frauen (geschlechtergemischt) aller Paragrafen.
- Behandlung von Schizophrenien, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, affektiven Störungen, Intelligenzminderung/Entwicklungsstörungen, Suchterkrankungen, Kognitive Defizite
- Ressourcenförderung im Stationsmilieu
- Deliktbearbeitung
- Stationsübergreifende Angebote, je nach Diagnose
- Medikamentöse Einstellung
Station 5 B
18 Behandlungsplätze
(0421) 408 62320
Stationspflegeleitung: Andreas Kück Stellvertretung: Matthias Franke
- Externe Suchtstation als Bestandteil der gestuften vollstationären psychologisch-psychiatrischen Behandlung
- Männer mit Abhängigkeitserkrankungen, Unterbringung gem. § 64 StGB, die bereits in den therapeutischen Prozess fest integriert erscheinen, sich als sozial verträglich erwiesen haben und über eine stabile Abstinenzmotivation verfügen
- Erprobung und Stärkung der Eigenverantwortung der Patienten innerhalb eines suchtmittel- und gewaltfreien Rahmens sowie die Anwendung erlernter theoretischer Therapieinhalte unter Bedingungen eines praxisnäheren Alltags
Haus 9| Offener Maßregelvollzug
In dem Haus 9 (offener Maßregelvollzug) befindet sich neben den Stationen 9 B und 9 C ebenso die Psychiatrische Institutsambulanz-Forensik (PIA-F).
Station 9 B
11 Behandlungsplätze
(0421) 408 68926
Pflegerische Hausleitung: Martina Martin Stellvertretung: André Mahlstedt
- Wohnstation mit Doppelzimmern
- Überwiegend Patient:innen mit § 63 StGB, vereinzelt auch § 64 StGB, alle Geschlechter
Im offenen Bereich des Maßregelvollzugs begleiten wir Patient:innen, die bereits umfangreich behandelt wurden und Lockerungen erfolgreich nutzen. Hier können sie ihre Fähigkeiten zur selbstständigen Lebensführung erproben, ihre Belastbarkeit testen und sich mit Unterstützung des multiprofessionellen Teams weiterentwickeln.
Unsere Angebote umfassen u.a.:
Ergotherapie und lebenspraktisches Training (z.B. Kochgruppen)
Freizeit- und Außenaktivitäten
Tagesstrukturierende Beschäftigung innerhalb und außerhalb der Klinik
Hauswirtschaftsgruppe
Visiten, Fallmanagement- und Bezugspflegegespräche, bei Bedarf Einzeltherapien
Wir unterstützen bei alltäglichen Herausforderungen wie Behördengängen, der Vermittlung von Praktika und der Planung der Entlassung, einschließlich der Vorstellung bei ambulanten Trägern. Ziel ist die Verlegung in eine passende Wohnform und eine möglichst stabile, schrittweise Reintegration in ein selbstbestimmtes Leben.
Station 9 C
6 Behandlungsplätze
(0421) 408 68926
Pflegerische Hausleitung: Martina Martin Stellvertretung: André Mahlstedt
- Wohngruppe mir WG-Charakter
- Überwiegend Patient:innen nach § 64 StGB, selten auch nach § 63 StGB, alle Geschlechter
Wir begleiten Patient:innen, die den therapeutischen Prozess weitgehend abgeschlossen haben und bereits sehr selbstständig sind. In dieser Phase geht es um die Erprobung unter erhöhter Außenorientierung, z. B. im Rahmen von Beurlaubungen und/oder einer Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt – vor allem im Hinblick auf Stabilität und Suchtmittelabstinenz.
Ein mögliches Ziel kann – nach einer eventuellen Aussetzung der Maßregel zur Bewährung – auch die Entlassung in eine eigene Wohnung sein.
Die Psychiatrische Institutsambulanz-Forensik (PIA-F)
(0421) 408-1709
Pflegerische Hausleitung: Martina Martin Stellvertretung: André Mahlstedt
In der PIA-F werden Maßregelvollzugspatient:innen behandelt, die keiner vollstationären Behandlung mehr bedürfen. In der Behandlung kommt der Nachsorge eine zentrale rückfallpräventive Rolle zu. Die Hauptaufgabe der forensischen Nachsorge besteht darin, die Entlassenen bei ihrer weiteren Verselbständigung zu unterstützen, krisenhafte Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einzuleiten, um der Gefahr erneuter Straftaten entgegen zu wirken. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit allen am Prozess Beteiligten, insbesondere mit den Patient:innen, der Führungsaufsicht, der Bewährungshilfe und den psychosozialen Einrichtungen. Die PIA-F stellt durch eine Reihe von Maßnahmen sicher, dass deliktfördernde, personelle, situative bzw. soziale Veränderungen bei (bedingt) entlassenen Patient:innen erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dies wird durch Kontrollen, aufsuchende Kontakte und ständig wiederkehrende Risikoeinschätzungen gewährleistet. Die PIA-F bietet Einzel- und Gruppentherapien bei Persönlichkeitsstörungen, Psychoseerkrankungen, Abhängigkeitserkrankungen und Intelligenzminderungen an. Ebenso gibt es Angebote für noch nicht straffällig geworden Personen mit besonderen Problembereichen. Aktuell werden in der PIA-F ca. 120 Patient:innen betreut.








