Das Team der Klinik für forensische Psychiatrie und Psychotherapie setzt sich aus verschiedensten Berufsgruppen zusammen. Durch die Zusammenarbeit im interdisziplinären Team und die unterschiedlichen Expertisen, bieten wir eine individuelle und ganzheitliche Behandlung unserer Patient:innen an.

Profil der einzelnen Stationen

Station 15A

18 Behandlungsplätze

 408 1745

  • Aufnahme aller forensisch-psychiatrischer Patient:innen
  • Neben Aufnahmefunktion, ebenso Kriseninterventionsstation
  • Auftrag der Eingangsdiagnostik
  • Therapievorbereitung sowie individuelle Behandlungsplanung
  • Weiterverlegung auf die Therapiestationen
  • Krisenintervention (Begleitung bei Krisen sowie Rückverlegung auf Therapiestation)
  • Aufklärung zur besseren Orientierung der Patient:innen im Maßregelvollzug
  • Eigener Hof, der nur dieser Station für Hofgänge zur Verfügung steht

Station 15 B

18 Behandlungsplätze

 (0421) 408 2824

  • Männer mit Abhängigkeitserkrankungen, Unterbringung gem. § 64 StGB
  • Behandlung der Abhängigkeit: Behandlungsprogramm Sucht (Basis A, Basis B)
  • Deliktbearbeitung ( BPS-Gruppen)
  • Rückfallprävention sowie Rückfallbearbeitung
  • Suchtinfogruppen (durch Pflegende)

Station 15 C

18 Behandlungsplätze

 (0421) 408 2832

  • Männer mit Abhängigkeitserkrankungen, Unterbringung gem. § 64 StGB
  • Fokus Doppeldiagnosen (Kombination aus einer psychischen Erkrankung sowie einer Substanzstörung/Sucht) bei § 64 StGB
  • Behandlung der Abhängigkeit: Behandlungsprogramm Sucht (Basis A, Basis B)
  • Deliktbearbeitung ( BPS-Gruppen)
  • Rückfallprävention sowie Rückfallbearbeitung
  • Suchtinfogruppen (durch Pflegende)

Station 15 C führt das Pilotprojekt „Safewards“ durch.

  • Safewards ist ein evidenzbasiertes Konzept, welches eine Erklärung für die Entstehung von Konflikten liefert und weitergehend Interventionen bietet, um Gefahrensituationen und die damit verbundene Anwendung von Zwangsmaßnahmen auf psychiatrischen Stationen zu reduzieren
  • Die Safewards-Interventionen sind eine Reihe von Präventions- und Interventionsstrategien, die entwickelt wurden, um verschiedene Ursprungsbereiche von Konflikten zu beeinflussen

Projektverantwortliche: Hanne Meyer 

Station 15 D

19 Behandlungsplätze

 (0421) 498 1769

  • Männer mit Persönlichkeitsstörungen (verschiedene Formen); Unterbringung nach § 63 StGB
  • Psychotherapeutische Angebote: Einzel- und Gruppentherapien in Anlehnung an DBT-F (Dialektische Behaviorale Therapie, adaptiert auf die Bedingungen der Forensischen Unterbringung)
  • Deliktbearbeitung: Gruppentherapie nach deliktspezifischen Teil des Behandlungsprogramms für Sexualstraftäter und für Gewaltstraftäter (BPS und BPG)

Station 18 A

16 Behandlungsplätze

 (0421) 408 67230

  • Männer, untergebracht nach § 63 StGB mit langfristigen Lockerungs- und Entlassungshindernissen
  • Diverse Krankheitsbilder sowie Delikte: Bei diesen Patienten haben die bisher ergriffenen therapeutischen Maßnahmen nicht die gewünschten Behandlungsziele erreicht, sodass die Unterbringung bereits überdurchschnittlich lange andauert. Aufgrund der langen Unterbringungszeit, ist die Station an ein integrierendes Wohngruppenkonzept angelehnt.
  • eigener Hof, der nur dieser Station für seine Hofgänge und weitere Aktivitäten zur Verfügung steht
  • Ausrichtung auf die Bedürfnisse forensisch geriatrischer Patienten

 

Station 18 B

16 Behandlungsplätze

 (0421) 408 67250

  • Männer mit endogenen sowie drogeninduzierten Psychosen, vorwiegend untergebracht gem. § 63 StGB
  • Aktive Gestaltung des Stationsmilieus, ohne dabei die besonderen Bedürfnisse akut psychotischer Patienten zu vernachlässigen
  • Unterstützung einer angemessenen Realitätsorientierung und dem Abbau paranoider Ängste und Befürchtungen
  • Psychoedukation (Aufklärung über Krankheits- und Behandlungskonzepte, Berücksichtigung der persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse und Experte der eigenen Erkrankung)
  • Behandlung der Abhängigkeitserkrankungen (Wissensvermittlung über die Abhängigkeitserkrankung, Zusammenhang zwischen Psychose und Suchtmittelkonsum)
  • Training sozialer Kompetenz
  • Psychopharmakotherapie

Station 18 C

16 Behandlungsplätze

 (0421) 408 67270

Die 16 Behandlungsplätze teilen sich auf in 6 Männerplätze und 10 Frauenplätze, von denen zwei, bei Bedarf, als Behandlungsplätze für Männer genutzt werden können.

  • Männer und Frauen (geschlechtergemischt) aller Paragrafen.
  • Behandlung von Schizophrenien, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, affektiven Störungen, Intelligenzminderung/Entwicklungsstörungen, Suchterkrankungen, Kognitive Defizite
  • Ressourcenförderung im Stationsmilieu
  • Deliktbearbeitung
  • Stationsübergreifende Angebote, je nach Diagnose
  • Medikamentöse Einstellung
  • DBT-F Schulung aller Mitarbeiter:innen

Station 5 B

18 Behandlungsplätze

(0421) 408 62320

  • Externe Suchtstation als Bestandteil der gestuften vollstationären psychologisch-psychiatrischen Behandlung
  • Männer mit Abhängigkeitserkrankungen, Unterbringung gem. § 64 StGB, die bereits in den therapeutischen Prozess fest integriert erscheinen, sich als sozial verträglich erwiesen haben und über eine stabile Abstinenzmotivation verfügen
  • Erprobung und Stärkung der Eigenverantwortung der Patienten innerhalb eines suchtmittel- und gewaltfreien Rahmens sowie die Anwendung erlernter theoretischer Therapieinhalte unter Bedingungen eines praxisnäheren Alltags

In dem Haus 9 (offener Maßregelvollzug) befindet sich neben den Stationen 9 B und 9 C ebenso die Psychiatrische Institutsambulanz-Forensik (PIA-F).

Station 9 B

11 Behandlungsplätze (max. 12 w,m)
 (0421) 408 68926

  • Wohnstation mit Doppelzimmern
  • Überwiegend Patient:innen mit § 63 StGB, vereinzelt auch § 64 StGB
  • Patient:innen sind bereits so weit fortgeschritten, dass sie vom geschlossenen zum offenen Bereich des Maßregelvollzugs wechseln können, um hier ihre Fertigkeiten zur selbstständigen Lebensführung zu erproben (Selbstversorger) und diese mit Unterstützung weiterzuentwickeln und zu festigen
  • Therapieangebote: wöchentliche Visiten, wöchentliche Patient:innen-Forum, Wochenabschlussrunden und regelmäßige Bezugspflegegespräche
  • Unterstützung bei Belastungssituationen, die der Alltag hervorbringt, wie z.B. Besuche bei Ämtern und Behörden, Vorstellungsgespräche bei evtl. zukünftigen Arbeitgebern und das Schaffen eines neuen, sozialen Umfeldes
  • Entwicklung von gemeinsamen Therapiezielen mit den Patient:innen und allen zuständigen Berufsgruppen
  • Verlegung in eine geeignete Wohnform

Station 9 C

6 Behandlungsplätze
  (0421) 408 68926

  • Wohngruppe mir WG-Charakter (Doppel- und Einzelzimmer)
  • Überwiegend Patient:innen nach § 64 StGB, selten auch nach § 63 StGB
  • Patient:innen, die den therapeutischen Prozess weitgehend abgeschlossen haben
  • Erprobung der Eigenverantwortung in der Wohngemeinschaft
  • Konzept ist an die Lebensumstände einer realen WG angepasst

Die Psychiatrische Institutsambulanz-Forensik (PIA-F)

Die Psychiatrische Institutsambulanz-Forensik (PIA-F), auch Nachsorge genannt, betreut zurzeit ca. 130 Patient:innen
 (0421) 408-1709

  • Nach der stationären Behandlung findet eine rückfallpräventive Betreuung und Behandlung statt
  • Hauptaufgaben sind Unterstützung bei weiterer Verselbstständigung, frühzeitiges Erkennen von krisenhaften Entwicklungen und entsprechende Maßnahmen einleiten, um der Gefahr erneuter Straftaten entgegenzuwirken
  • Hierbei enge Zusammenarbeit mit allen am Prozess Beteiligten (Patient:innen, Führungsaufsicht, Bewährungshilfe und den psychosozialen Einrichtungen)
  • Fachambulanz stellt durch geeignete Maßnahmen sicher, dass deliktfördernde, personelle, situative bzw. soziale Veränderungen bei (bedingt) entlassenen Patient:innen erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Dies wird durch Kontrollen, aufsuchender Kontakt und ständig wiederkehrende Risikoeinschätzungen gewährleistet
  • Angebot: spezifische Einzel- und Gruppentherapien für alle möglichen Störungsbilder, Hausbesuche sowie Visiten in Wohneinrichtungen, Kriseninterventionen, gemeinsame Fallbesprechungen mit den Kooperationspartnern und Unterstützung bei der Maßregelentlassung in Zusammenarbeit mit den sozialen Diensten der Justiz und ggf. gesetzlichen Betreuern.

Notfall

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Klinikum Bremen-Mitte

(0421) 497-77840


Notfallambulanz in der Kinderklinik
(0421) 497-71005 (Empfang)

Klinikum Bremen-Nord

(0421) 6606-1443


Notfallambulanz in der Kinderklinik
(0421) 6606-1371

Klinikum Bremen-Ost

(0421) 408-1291

Klinikum Links der Weser

(0421) 879-1206


 

Im Notfall
Giftnotruf Niedersachsen/Bremen
 0551 19240

Ärztlicher Bereitschaftsdienst
 116117
Die Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigung sind über die bundesweite Rufnummer 116 117 zu erreichen. Der Bereitschaftsdienst stellt sicher, dass Patienten außerhalb der üblichen Praxis-Sprechstundenzeiten ärztlich versorgt werden, abends, an den Wochenenden und an Feiertagen

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