In Deutschland sind etwa 1,8 Millionen Menschen direkt von einer Demenzerkrankung betroffen. Die meisten Erkrankten werden zu Hause von Angehörigen versorgt. Aber wie gehen Angehörige und Freunde mit dieser oft belastenden Situation um, auf welche Hürden treffen sie dabei und wie können sie sich selbst unterstützen lassen?
Mit einer neuen Kursreihe aus der Reihe „Begleitung im Andersland“ gibt das Klinikum Bremen-Nord in Zusammenarbeit mit der Firma „Wörheide Konzepte“ Angehörigen und Freunden von an Demenz erkrankten Personen Tipps, Hilfestellungen und vor allem Austauschmöglichkeiten mit Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Start der Kursreihe ist Dienstag, 14. April 2026, um 18 Uhr im Klinikum Bremen-Nord. Es ist einer von insgesamt vier Terminen. Neben Infos zum Verlauf des Krankheitsbilds bekommen Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch Tipps zum Umgang mit demenzerkrankten Personen, zu Regelungen in der Pflegeversicherung und zu Entlastungsmöglichkeiten. Die Teilnahme an der Kursreihe ist kostenfrei. Interessierte können sich anmelden bei Alexandra Lütjen, Leiterin des Sozialdienstes, unter der E-Mail-Adresse alexandra.luetjen@klinikum-bremen-nord.de.
Die Kursreihe ist eine von vielen Angeboten, mit denen das Klinikum Bremen-Nord Demenzerkrankte und deren Angehörige unterstützt. Das Krankenhaus bietet auf seinem Weg zum demenzsensiblen Krankenhaus darüber hinaus drei Mal im Jahr Demenz-Infoabende unter dem Titel „Vergessen verzeihen an“ (nächster Termin am Montag, 1. Juni). Darüber hinaus gibt es eine Angehörigensprechstunde für enge Bezugspersonen von demenzerkrankten Patientinnen und Patienten, die im Klinikum Bremen-Nord versorgt werden. Mit dem Team der Alltags- und Demenzbegleitung kümmern sich zudem klinikübergreifend weitergebildete Expertinnen und Experten zusätzlich um Bedürfnisse und Wünsche demenzerkrankter Patientinnen und Patienten im Krankenhausalltag.















