HNO

Hals-Nasen-Ohrenärztliche - pädaudiologische und phoniatrische - Betreuung

Infolge einer gestörten Belüftung des Mittelohres (Gaumenmuskulatur und Ohrtrompete) neigen Kinder mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten häufig zu Ohrerkrankungen. Meist kommt es zu serösen Mittelohrentzündungen (Paukenergüssen). Es handelt sich dabei um Flüssigkeitsansammlungen hinter dem Trommelfell, die durch die Funktionsstörung der Ohrtrompete nicht in den Nasenrachen ablaufen können. Hieraus kann sich eine Schwerhörigkeit entwickeln. Ein gutes Hörvermögen ist jedoch die Voraussetzung für eine normale Sprachentwicklung und somit für die gesamte Entwicklung des Kindes. Deshalb sollte ein frühzeitiges Hörscreening erfolgen, ggf. ist auch eine weiterführende Hördiagnostik (otoakustische Emissionen, akustisch evozierte Potentiale) erforderlich. 

Im Rahmen jeder Primäroperation erfolgen an unserer Klinik routinemäßige HNO-Untersuchungen mit dem Mikroskop und bei Notwendigkeit gleichzeitig eine entsprechender Behandlung. Frühzeitige Hörprüfungen ab dem 3. Lebensmonat sind anzustreben. Die Sprachentwicklung muß ab dem 6. Lebensmonat sorgfältig beobachtet werden. Bei anhaltenden Paukenergüssen sind operative Maßnahmen erforderlich. Diese sollten in Abstimmung mit den betreuenden HNO-Arzt und dem Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen rechtzeitig erfolgen; damit können unnötige Narkosen vermieden werden. Am häufigsten ist die Einlage von Belüftungsröhrchen (Paukenröhrchen) in das Trommelfell angezeigt. Hierdurch wird die unzureichende Belüftungsfunktion der Ohrtrompete ersetzt. Dieser Eingriff wird nicht selten schon mit der ersten Operation kombiniert.

Die regelmäßigen Kontrollen der Mittelohrfunktion und des Hörvermögens sind bei Spaltträgern durch den HNO-Arzt oder Kinderaudiologen und Phoniater als Teil der Rehabilitation des Kindes zu sehen. Diese Untersuchungen ermöglichen eine rechtzeitige Einleitung der Hör-, Sprach- und Stimmbehandlung. Auch eine Hörgeräteversorgung kann in einigen Fällen für eine bestimmte Zeit notwendig werden.

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