Interventionelle Mitralklappenrekonstruktion (MitraClip)
Ansprechpartner: OA Dr. med. R. Osteresch  (Tel.: (0421) 879 4773
E-Mail: Rico.Osteresch@Klinikum-Bremen-LdW.de)

Bereits seit Anfang 2010 werden am Klinikum Links der Weser interventionelle Mitralklappenrekonstruktionen, die sogenannte Mitralklappen-Clip-Therapie, durchgeführt. Aktuell wurden bei mehr als 700 Patienten der Clip implantiert.

Unser Team besitzt damit bereits eine große Erfahrung mit dem Einsatz dieser neuen Behandlungsmethode. In nahezu allen Fällen konnte das System erfolgreich eingesetzt werden.  

Bei diesem nicht-chirurgischen Verfahren kann eine Undichtigkeit der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) mittels des MitraClip®-Systems, behandelt werden.

Hierbei können die behandelnden Ärzte einen kleinen Clip zwischen die beiden Segel Ihrer Mitralklappe setzen, ohne dass der Brustraum chirurgisch eröffnet werden muss und ohne Einsatz einer sogenannte Herz-Lungen-Maschine.

Dies ist möglich, weil die behandelnden Ärzte mit Hilfe eines kleinen Katheters über eine Vene in Ihrer Leiste bis in das linke Herz gelangen. Der Clip befindet sich an der Spitze dieses Katheters und wird unter Ultraschallkontrolle zwischen die Segel der undichten Mitralklappe platziert, die danach wieder besser schließt.

Dieses Verfahren ist insbesondere für Patienten mit einem erhöhten Risiko für einen konventionellen Eingriff geeignet und stellt eine neue Therapieoption für diese Patienten dar.

Mitraclip

Carillon Mitral Contour System

Interventionelle Mitralklappenrekonstruktion (Mitralanuloplastie)

Das Carillon Mitral Contour System ist eine perkutane indirekte Mitralanuloplastie-Therapie, die unter Verwendung von standardmäßigen interventionellen Techniken zur Behandlung der funktionellen Mitralinsuffizienz eingesetzt wird.
Das Carillon® System wird mit einem Katheter durch das venöse Gefäßsystem geführt und in den Koronarvenensinus implantiert. Durch die Nähe des Koronarsinus zum Mitralapparat (Mitralanulus und Mitralklappe) reduziert die Carillon® Spange die Mitralinsuffizienz und verbessert die physiologische Funktion der Mitralklappe, indem sie den erweiterten Mitralapparat rafft.

Im Gegensatz zu anderen interventionellen Mitralklappentherapien vermeidet diese neuartige indirekte Technik die Notwendigkeit einer transseptalen Punktion und die damit verbundenen Risiken. Mehrere klinische Studien haben gezeigt, dass zu den zusätzlichen Vorteilen dieses indirekten Ansatzes ein umgekehrtes ventrikuläres Remodeling, eine kurze durchschnittliche Implantationszeit von einer Stunde, keine Notwendigkeit einer Vollnarkose und keine Notwendigkeit einer zusätzlichen Blutverdünnungstherapie (Antikoagulationstherapie) gehören

 

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