Bewusstseinsstörungen in Kombination mit unkontrollierten Muskelzuckungen können auf epileptische Anfälle hinweisen. In der Reihe „Gesundheit in Serie“ spricht Dr. Christoph Kiehl, Chefarzt der Neurologie am Klinikum Bremen-Nord, Mittwoch, 28. Oktober, um 18 Uhr im Konferenzraum 1 des Klinikums Bremen-Nord über die Erkrankung und mögliche Behandlungen.
Bei einem epileptischen Anfall ist die normale elektrische Aktivität im Gehirn vorübergehend gestört. Die Anfälle können unterschiedlich ablaufen. Manche Betroffene verlieren das Bewusstsein oder krampfen, andere sind nur kurz nicht ansprechbar. Je nach Form der Epilepsie kommen unterschiedliche Therapien infrage. Ziel ist es, die Anfälle möglichst gut zu kontrollieren und den Betroffenen einen möglichst normalen Alltag zu ermöglichen. „Ein epileptischer Anfall kann für Betroffene und Menschen in ihrem Umfeld zunächst beunruhigend sein. Wer weiß, was zu tun ist, kann im Notfall richtig reagieren“, erklärt Dr. Christoph Kiehl. Wichtig ist, die betroffene Person vor Verletzungen zu schützen und Ruhe zu bewahren.
In der Reihe „Gesundheit in Serie“ informieren leitende Ärztinnen und Ärzte abwechselnd in den vier Krankenhäusern des Klinikverbundes Gesundheit Nord über verschiedene Gesundheitsthemen und beantworten die Fragen der Gäste. Die Teilnehme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Termine und Themen findet man unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie















