Ständiger Juckreiz, schuppige Haut, Entzündungen – Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte können für Betroffene sehr belastend sein. In der Reihe „Gesundheit in Serie“ sprechen Ewa Sonnhoff und Furkan Tüten, Oberärzte der Klinik für Dermatologie, Dermatochirurgie, Dermatoonkologie und Allergologie, am Mittwoch, 21. Oktober um 18 Uhr im Haus im Park am Klinikum Bremen-Ost über Ursachen und Ausprägungen von Neurodermitis und Schuppenflechte, über aktuelle Therapiemöglichkeiten und darüber, was Betroffene selbst tun können, um die gereizte Haut optimal zu pflegen.
Neurodermitis und Schuppenflechte gehören zu den weit verbreiteten chronischen-entzündlichen Hauterkrankungen. Beide treten meist schubweise auf und sind bislang nicht heilbar. Sowohl Neurodermitis als auch Schuppenflechte gehen mit entzündlichen Hautveränderungen und Juckreiz einher, unterscheiden sich aber in ihren Ursachen und ihrem Erscheinungsbild. Während die Neurodermitis meist einen allergischen Hintergrund hat, ist die Schuppenflechte eine Autoimmunerkrankung, bei der sich die Oberhaut extrem schnell erneuert.
„Chronisch-entzündliche Hauterkrankungen können den Alltag ganz erheblich beeinträchtigen, körperlich und psychisch sehr belastend sein. Umso wichtiger ist es, die Beschwerden medizinisch genau abzuklären und mit den Patientinnen und Patienten eine individuelle Therapie zu finden“, sagt Ewa Sonnhoff. Beide Erkrankungen seien mit modernen Therapien zwar nicht zu heilen, aber gut kontrollierbar.
In der Reihe „Gesundheit in Serie“ informieren leitende Ärztinnen und Ärzte abwechselnd in den vier Krankenhäusern des Klinikverbundes Gesundheit Nord über verschiedene Gesundheitsthemen und beantworten die Fragen der Gäste. Die Teilnehme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Termine und Themen findet man unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie















