
845–865: Mit dem von Erzbischof Ansgar begründeten St.-Jürgen-Gasthaus beginnt die frühe Tradition der Bremer Krankenversorgung.
1849: Die Stadt Bremen kauft Gelände für einen Neubau einer städtischen Krankenanstalt.
1851: Der Neubau an der St.-Jürgen-Straße geht in Betrieb und bietet Platz für 272 Betten.
1891: Die „Irrenabteilung“ erhält den Namen St.-Jürgen-Asyl.
1900: Die Bürgerschaft bewilligt 2 Millionen Mark für den Bau der neuen Anstalt am heutigen Standort.
1904: Das Klinikum wird als St.-Jürgen-Asyl eröffnet; von Beginn an ist es mit 300 Betten überbelegt.
Nach 1904: Durch weitere Bauten und Außenstellen wächst die psychiatrische Versorgung deutlich an.
1965: Die Städtische Nervenklinik verfügt über rund 1300 Betten.
1970: Die Bürgerschaft beschließt eine Reform der psychiatrischen Versorgung.
Ab 1978: Das Haus entwickelt sich durch interne Medizin und Chirurgie zu einem integrierten Krankenhaus mit somatischem Schwerpunkt neben der Psychiatrie.
Bis 1988: Die Außenstellen in Horn, Oberneuland, St. Magnus und Blankenburg werden wieder aufgegeben.
1996: Eine geriatrische Fachabteilung ist vorhanden.
2004: Das Klinikum Bremen-Ost wird als gemeinnützige GmbH innerhalb der Gesundheit Nord geführt.
2005: Das Lungenzentrum wird eingerichtet und im Juli eröffnet.
2006: Ein zentrales Aufnahmezentrum für chirurgische, internistische, psychiatrische und neurologische Patienten nimmt die Arbeit auf.
2008: Ein Darmzentrum entsteht; zugleich beginnen die Baumaßnahmen für ein interdisziplinäres Diagnostikzentrum.
2009: Das Lungenzentrum wird als Lungenkrebszentrum Bremen zertifiziert.
2014: Die vier Standorte der Gesundheit Nord werden zu einer Einheitsgesellschaft verschmolzen.
Heute: Das Klinikum Bremen-Ost ist ein traditionsreiches Krankenhaus mit breitem medizinischem Spektrum und starkem historischen Bezug zur Psychiatrie.









