Heftige Schmerzen in der Flanke, Übelkeit, Blutungen und Probleme beim Wasserlassen können auf Nierensteine hinweisen und sollten schnell medizinisch abgeklärt werden. „Wer schon einmal in seinem Leben eine Nierenkolik hatte, wird das nicht wieder vergessen. Die Schmerzen sind gewaltig“, sagt Prof. Dr. Sebastian Melchior, Klinikdirektor der Urologischen Klinik am Klinikum Bremen-Mitte. In der Reihe „Gesundheit in Serie“ spricht der Urologe, am Mittwoch, 4. November um 18 Uhr am Klinikum Bremen-Mitte in seinem Vortrag „Was Sie schon immer über Nierensteine wissen wollten“ über Symptome und Ursachen von Nierensteinen sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten.
Nierensteine entstehen, wenn sich bestimmte Stoffe im Urin zu Kristallen verbinden und sich zu Steinen entwickeln. Sie können in den Nieren bleiben oder weiterwandern. Kleine Steinen werden manchmal unbemerkt ausgeschieden. Größere Steine können dagegen die typischen starken, krampfartigen Schmerzen verursachen und zu Blutungen, Übelkeit und Erbrechen führen.
„Welche Behandlung notwendig ist, hängt unter anderem von der Lage und Größe der Steine sowie von den Beschwerden ab“, erklärt Melchior. Während kleinere Steine mit Medikamentenunterstützung, viel Flüssigkeit und Bewegung häufig von selbst ausgeschieden werden könnten, erforderten größere Steine eine endoskopische Behandlung oder eine minimalinvasive Operation.
In der Reihe „Gesundheit in Serie“ informieren leitende Ärztinnen und Ärzte abwechselnd in den vier Krankenhäusern des Klinikverbundes Gesundheit Nord über verschiedene Gesundheitsthemen und beantworten die Fragen der Gäste. Die Teilnehme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Alle Termine und Themen findet man unter www.gesundheitnord.de/gesundheitinserie















